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2. Juni 2004

Hohe Auszeichnung für EMBL-Chef Prof. Kafatos

Generaldirektor des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie – Honorarprofessor der Universität Heidelberg – wird mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet

Der Generaldirektor des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie und Honorarprofessor der Universität Heidelberg, Professor Fotis C. Kafatos, nimmt heute im Berliner Bundesministerium für Bildung und Forschung von Bundesministerin Edelgard Bulmahn das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse entgegen. Mit dieser höchsten deutschen Auszeichnung wird Prof. Kafatos für seine herausragenden Verdienste um die Förderung erstrangiger naturwissenschaftlicher Forschung in Deutschland und Europa während seiner Amtszeit als EMBL-Direktor gewürdigt.

Prof. Kafatos, seit 1993 Direktor des EMBL, leitet noch heute eine aktive Forschungsgruppe am EMBL. Seine wissenschaftlichen Erfolge haben ihn zu einem der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Malariaforschung gemacht. Er war maßgeblich an der Bildung des internationalen Konsortiums beteiligt, das im Jahre 2002 die Genomsequenz der Stechmücke bestimmte und die genetische Basis der Wechselwirkung zwischen dem Malariaparasiten und dessen Träger, der Stechmücke, mit neuen Ansätzen erklären half.

"Es bewegt mich tief, von der deutschen Bundesregierung eine solche Auszeichnung zu erhalten. Ich fühle mich sehr geehrt", erklärt Prof. Fotis C. Kafatos. "Diese hohe Ehrung spiegelt den Erfolg des EMBL wider. Deutschland, das sich dem europäischen Ideal eng verbunden fühlt, ist ein wunderbarer Standort für das Laboratorium und eine zuverlässige Stütze für das gesamte EMBL-System. Eine solche Unterstützung ist heute wichtiger denn je, da das EMBL frühzeitig investieren muss, um den großen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen: der Erforschung komplexer biologischer Systeme und der Nutzbarmachung ihrer Ergebnisse im Dienste der Gesellschaft."

Prof. Kafatos war Professor und Institutsleiter an der Harvard University und an den Universitäten von Athen und Kreta. Er ist Mitglied der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften, der American Academy of Arts and Sciences, der Royal Society of London, der französischen Akademie der Wissenschaften und der Pontifikalen Akademie der Wissenschaften sowie Ehrendoktor und Ehrenprofessor großer Universitäten. Darüber hinaus gehört er zu den drei europäischen Vertretern im Wissenschaftsgremium des von der Bill and Melinda Gates-Stiftung mit 200 Mio. US-Dollar geförderten internationalen Forschungsprogramms "Grand Challenges for Global Health". Unter dem Dach der Foundation for the National Institutes of Health (FNIH) will dieses Programm die Erforschung der wichtigsten vernachlässigten Krankheiten der sich entwickelnden Länder der Welt mit Hilfe modernster Wissenschaft voranbringen.

Rückfragen bitte an
Trista Dawson
Press Officer
European Molecular Biology Laboratory
Meyerhofstrasse 1, 69117 Heidelberg, Germany
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trista.dawson@embl.de
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Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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