Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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23. Juni 2004

Verabschiedung von Professor Detlef Junker an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Der Curt-Engelhorn-Stiftungsprofessor für amerikanische Geschichte wird am 25. und 26. Juni 2004 durch internationales Forschungssymposium und akademischen Festakt in Heidelberg verabschiedet

Nach 29 Jahren Forschung und Lehre an der Universität Heidelberg wird Prof. Dr. Detlef Junker, Curt-Engelhorn-Stiftungsprofessor für amerikanische Geschichte, zum Ende des laufenden Semesters pensioniert. Junker, seit 2003 auch Gründungsdirektor des Heidelberg Center for American Studies (HCA), feierte am vergangenen Sonntag seinen 65. Geburtstag.

Zu seinen Ehren veranstaltet das HCA gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Washington, D.C. am Freitag, 25. Juni, ein Symposium zum Thema "Historische Forschung und Internationalisierung im 21. Jahrhundert". Zur Frage "Haben die USA und Deutschland noch gemeinsame Interessen?" wird Junker in einer öffentlichen Podiumsdiskussion gemeinsam mit Dr. Robert G. Livingston aus Washington Stellung beziehen. Die Veranstaltung beginnt um 20.15 Uhr im DAI Heidelberg, Sofienstr. 12, 69115 Heidelberg. Der Eintritt ist kostenlos.

Am Samstag, 26. Juni, veranstaltet die Universität in der Alten Aula um 11.15 Uhr einen akademischen Festakt zu Ehren von Detlef Junker. Den Festvortrag zum Thema "Die Antike in Amerika" hält Professor Alexander Demandt von der FU Berlin. Als Ehrengäste werden der Rektor der Universität, Professor Peter Hommelhoff, und Professor Angelos Chaniotis, Prorektor der Universität, erwartet. Weiterhin werden Professor Eike Wolgast, Geschäftsführender Direktor des Historischen Seminars sowie der Ehrensenator der Universität Rolf Kentner an der Veranstaltung teilnehmen. "Ich trete ja nicht in den Ruhestand", betont Junker. "Als Gründungsdirektor des HCA werde ich auch in Zukunft mit Forschung und Lehre an der Ruprecht-Karls-Universität präsent bleiben."

Detlef Junker wurde 1939 in Pinneberg bei Hamburg geboren. Er studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Innsbruck und Kiel, wo er 1976 promovierte. 1974 habilitierte er sich an der Universität Stuttgart bei Eberhard Jäckel. 1979 folgte der Ruf nach Heidelberg. Von 1994 bis 1999 war Junker Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Washington D.C. Seit seiner Rückkehr hat er die Curt-Engelhorn-Stiftungsprofessur für amerikanische Geschichte inne, die bundesweit einzige privat finanzierte Stiftungsprofessur in den Geisteswissenschaften. Junker hat zahlreiche Aufsätze und Monographien veröffentlicht, besonders zur amerikanischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und den deutsch-amerikanischen Beziehungen. Zuletzt war er Herausgeber des Handbuchs "Die USA und Deutschland im Zeitalter des Kalten Krieges", das im Frühjahr in englischer Übersetzung auch in Amerika erschienen ist.

Das interdisziplinäre Forschungszentrum HCA wurde am 1. Mai 2003 auf Initiative einer Gruppe Heidelberger Hochschullehrer gegründet. An dieser Initiative beteiligen sich die Seminare und Institute der Anglistik, Geographie, Geschichte, Musikwissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie, Theologie und Wirtschaftswissenschaft. Ab dem kommenden Oktober werden 20 internationale Studenten das erstmals angebotene Programm Master of Arts in American Studies belegen.

Rückfragen bitte an
Daniel Sommer, HCA
Tel. 06221 7963417 oder 0171 2131118
Daniel.Sommer@urz.uni-hd.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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