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8. Juni 2004

Rektor Hommelhoff als Sprecher der Universitäten und Vizepräsident der HRK gewählt

Rektor Hommelhoff koordiniert künftig Abstimmung von 82 Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK): "Der universitäre Diskurs erhält derzeit starken Rückenwind. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Universitäten in der HRK zwischen Flensburg und Konstanz ebenso wie zwischen Aachen und Frankfurt an der Oder"

Am 7. Juni wurde der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhoff, zum Sprecher der Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gewählt. Rektor Hommelhoff bekleidet damit das Amt eines Vizepräsidenten der HRK. Er wurde für die Amtszeit vom 1.8.2004 bis zum 31.7.2006 gewählt.

Der Sprecher der Mitgliedergruppe Universitäten koordiniert die Arbeitssitzungen und Abstimmungen der insgesamt 82 Universitäten Deutschlands, die Mitglied in der Hochschulrektorenkonferenz sind.

Die deutsche Universitätslandschaft ist durch die Vielfalt unterschiedlicher Profile geprägt. Für die Meinungsbildung in der Hochschulrektorenkonferenz und ihre Entscheidungsfindung fällt der Koordination mannigfacher Interessen und Standpunkte, der Bündelung des universitären Stimmgewichts in den HRK-Gremien wesentliches Gewicht zu.

An universitären Hochschulen Deutschlands sind insgesamt etwa 1,48 Millionen Studierende eingeschrieben; rund 23.000 Professoren lehren und forschen an ihnen. Universitäten beschäftigen insgesamt rund 145.000 wissenschaftliche Mitarbeiter sowie weitere 149.000 Mitarbeiter im administrativen oder technischen Bereich, wodurch sich eine Gesamtzahl von nahezu 300.000 Beschäftigten ergibt (Zahlen für 2001, jeweils einschließlich Hochschulmedizin).

Die Finanzmittel für alle Universitäten in Deutschland zusammen genommen können mit rund 24,152 Mrd. Euro veranschlagt werden (einschließlich Medizin und universitäre Krankenversorgung). Ohne Medizin belaufen sich die Mittel der Universitäten auf 11,255 Mrd. Euro.

Einen erheblichen Teil dieser Mittel haben die Universitäten selbst erfolgreich eingeworben: 2,8 Mrd. Euro der Gesamtmittel der Universitäten sind Drittmittel (einschließlich Medizin). Rechnet man die Medizin heraus, ergibt sich noch immer die stolze Summe von 2,125 Mrd. Euro selbst eingeworbener universitärer Drittmittel, die für Forschung und Lehre zur Verfügung stehen.

Rektor Hommelhoff: "Natürlich wird es eine besondere Herausforderung sein, Interessen von 82 ganz verschiedenen Universitäten zu koordinieren und sie innerhalb der HRK, aber auch gegenüber anderen Wissenschaftsorganisationen zu vertreten und möglichst weitgehend durchzusetzen. Ich übernehme diese ebenso verantwortungs- wie reizvolle Aufgabe sehr gern und freue mich auf die konstruktive Zusammenarbeit mit über 80 Kollegen zwischen Flensburg und Konstanz ebenso wie zwischen Aachen und Frankfurt an der Oder. Ihren Universitäten will ich ein loyaler und engagierter Fürsprecher sein."

Zum Zeitpunkt seines Amtsantrittes meint Hommelhoff: "Glücklicherweise erhält der universitäre Diskurs in der Öffentlichkeit derzeit starken Rückenwind! Den können wir gut gebrauchen. Für die Ausbildung der Führungskräfte von morgen sind die deutschen Universitäten bereits jetzt vorzüglich aufgestellt. Es müssen aber noch weitere Qualitätsverbesserungen, insbesondere im Bereich der hochschulpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen, auf den Weg gebracht werden, damit sich die Universitäten Deutschlands, in ihrer vielfältigen Breite schon heute international vollauf wettbewerbsstark, aber durchaus noch weiter ausbaufähig, besser positionieren, vor allem jedoch in ihren Spitzen. Ich freue mich, hieran für alle Universitäten mitwirken zu dürfen."

Sämtliche Zahlen für 2001; Quelle: HRK – Büro Berlin.

Rückfragen bitte an
Dr. Walter Kühme
Stabstelle HRK, LRK und
hochschulpolitische Angelegenheiten
Tel. 06221 544400
kuehme@zuv.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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