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3. Juni 2004

Vergessene Kompositionen erwachen zu neuem Leben

Neues Standardwerk der Forschungsstelle "Mannheimer Hofkapelle" der Heidelberger Akademie der Wissenschaften über eines der weltweit besten Operntheater der Mozartzeit – Die Medien sind zur Buchpräsentation "Hofoper in Schwetzingen" am 7. Juni 2004 in Schwetzingen herzlich eingeladen

Vergessene Kompositionen erwachen zu neuem Leben

Vergessene Kompositionen erwachen zu neuem Leben

Kurfürst Carl Theodor (1724-1799) war ein außerordentlich großzügiger und fachkundiger Förderer der schönen Künste. Die interessantesten Köpfe der Epoche zog er an seinen Hof, den Philosophen Voltaire, den weltgewandten Freigeist Casanova, den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Im Winter residierte der illustre Hofstaat im Mannheimer Schloss – in den Sommermonaten jedoch zog ein erlauchter Kreis der höfischen Gesellschaft hinaus ins landschaftlich reizvoller gelegene Schwetzingen. Dank des kurfürstlichen Mäzenatentums entwickelte sich die Residenz zu einer der auserlesensten Musikmetropolen der Mozartzeit. Unter dem Begriff "Mannheimer Schule" werden die epochemachenden Leistungen der Hofmusik bis heute weltweit anerkannt. Das Buch "Hofoper in Schwetzingen. Musik – Bühnenkunst – Architektur" (herausgegeben von Professor Dr. Silke Leopold und Dr. Bärbel Pelker) ist die erste umfassende Darstellung der Geschichte des Schwetzinger Operntheaters im 18. Jahrhundert und damit ein einmaliges Dokument über eines der bedeutendsten europäischen Opernzentren in Zeiten der Aufklärung. Es ist die Einladung zu einer spannenden, reich bebilderten Zeitreise, der Neuentdeckung des Goldenen Zeitalters der Kurpfalz aus theater- und musikgeschichtlicher Sicht.

Dokumente zur Hofoper, wie Memoiren, Libretti, Noten und Bühnenbilder, wurden von Dr. Bärbel Pelker von der Forschungsstelle "Mannheimer Hofkapelle" der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in den letzten 14 Jahren weltweit aus Bibliotheken zusammengetragen. Gemeinsam mit Professor Silke Leopold, der Leiterin der Forschungsstelle und Direktorin des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg, sowie weiteren namhaften Autoren, arbeitete sie diese für das Buch systematisch auf. "31 Opern, die vor über 200 Jahren zum letzten Mal erklangen, erwachen aus ihrem Dornröschenschlaf und könnten nun wieder aufgeführt werden", so die Musikwissenschaftlerin. Mit dem zweiten Schwerpunkt des Buches, der Baugeschichte des Schwetzinger Theaters von 1752 bis heute, gewähren die Fachleute unter Leitung des Baudirektors des Staatlichen Vermögens- und Hochbauamtes Mannheim, Siegfried Kendel, in Form einer Fotodokumentation erstmals faszinierende Einblicke hinter die Kulissen bis in die innersten architektonischen Finessen des Gebäudes. Es ist wahrscheinlich das älteste noch erhaltene Rangtheater der Welt.

Gemeinsam mit Gerhard Stratthaus, Finanzminister des Landes Baden-Württemberg, präsentieren nun die Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Heidelberger Universitätsverlag Winter das Buch "Hofoper in Schwetzingen" der Presse. Die Publikation umfasst 448 Seiten und ist mit ca. 510 überwiegend farbigen Abbildungen ausgestattet (ISBN 3-8253-1524-X).

7. Juni 2004, 13.00 Uhr, Schwetzinger Schloß, Schloßtheater (68723 Schwetzingen, Schloßstraße)

Um Voranmeldung wird gebeten.

Rückfragen bitte an
Dr. Johannes Schnurr
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Tel. 06221 54 34 00, Fax 54 33 55
johannes.schnurr@urz.uni-heidelberg.de

sowie
Dr. Bärbel Pelker
Tel. 06221 54 27 28, Fax 54 27 87
baerbel.pelker@urz.uni-heidelberg.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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