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15. Juni 2004

"Der Begriff des Lebens" im Heidelberger Forum Biowissenschaft und Gesellschaft

Interessierte Zuhörer und Diskussionsteilnehmer willkommen – "Heidelberger Forum Biowissenschaft und Gesellschaft" und Interdisziplinäres Forum laden am 23. Juni 2004 zum Vortrag von Prof. Dr. Volker Gerhardt ein: "Der Begriff des Lebens – ein Thema für Natur- und Geisteswissenschaften"

Kommende Woche – am 23. Juni – laden das "Heidelberger Forum Biowissenschaft und Gesellschaft" und das Interdisziplinäre Forum, finanziell unterstützt von der Manfred Lautenschläger Stiftung, alle Interessierten um 18 Uhr in das Auditorium der Print Media Academy ein (Kurfürstenanlage 52 – 60, 69115 Heidelberg). Der Vortrag von Prof. Dr. Volker Gerhardt von der Humboldt-Universität zu Berlin trägt den Titel: "Der Begriff des Lebens – ein Thema für Natur- und Geisteswissenschaften".

Den Anlass hierzu gibt der 200. Todestag von Immanuel Kant. Dessen kritische Theorie des Lebens dient Professor Gerhardt als Ausgangspunkt für eine philosophische Reflexion über die adäquate philosophische Behandlung des Begriffs des Lebens. Dabei will Volker Gerhardt, der am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität tätig ist, unter anderem deutlich machen, dass die philosophische Betrachtung des Lebendigen nicht in Opposition zum mechanischen Verständnis der Naturvorgänge stehen kann. Ganz im Gegenteil muss auch hier vom kausalen Zusammenhang der Natur ausgegangen werden, um die im Leben gegebene eigentümliche Entsprechung zwischen dem lebendigen Betrachter und seinem lebendigen Objekt zur spezifischen Bedingung eines adäquaten Verständnisses organischer Vorgänge zu machen. Somit wendet sich sein Vortrag an naturwissenschaftlich und geisteswissenschaftlich interessierte Mitglieder der Gesellschaft gleichermaßen.

Und dies wiederum entspricht exakt dem Anspruch, den sich das "Heidelberger Forum Biowissenschaft und Gesellschaft" selbst gab. Denn die Biowissenschaften und ihr Einfluss auf unser tägliches Leben und auf unsere Umwelt sowie die durch sie bedingten Veränderungen unserer Zukunft stellen zentrale Themen der Gegenwart dar. Folglich wird auf den verschiedensten Ebenen zum Teil sehr kontrovers über sie diskutiert. Leider jedoch beschränken sich solche Diskussionen oft auf einzelne Gesprächsgruppen. Ein sinnvoller Dialog, der die Möglichkeit zur Sachinformation aus erster Hand und in verständlicher Form bietet, ist für den interessierten Bürger bislang nur selten gegeben. Das Forum Biowissenschaft und Gesellschaft jedoch setzt hier seit drei Jahren mit regelmäßig stattfindenden Vorträgen deutliche Akzente. Dabei bietet sich der Standort Heidelberg geradezu an, beherbergt die alte Universitätsstadt doch einige der weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Biowissenschaften – ideale Voraussetzungen also für den notwendigen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Das Forum selbst, das im Sommer 2001 erstmals zu einem Vortrag lud, geht auf eine Initiative von Wissenschaftlern der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Zentrum für Molekulare Biologie ZMBH und Medizinische Fakultät Heidelberg), des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) sowie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zurück. Inzwischen hält bereits zum achten Mal ein international herausragender Forscher einen Vortrag zu einem aktuellen Forschungsthema, das die Bedeutung der Wissenschaften für die Gesellschaft deutlich – aber auch verständlich – macht. Denn die Referenten richten sich insbesondere an die interessierte Bevölkerung, die hier auch die Gelegenheit zur Diskussion mit den Experten und Fachleuten hat.

Der zweite Mitveranstalter des Vortrags, das Interdisziplinäre Forum, ist eine Initiative Heidelberger Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes, die seit dem vergangenen Wintersemester eine Ringvorlesung zum Thema "Der designte Mensch" veranstalten. In diesem Rahmen – wie auch auf der Plattform des Heidelberger Forums – diskutieren namhafte Referenten für zukünftige Entwicklungen wegweisende Streitfragen im Spannungsfeld von Wissenschaft und Gesellschaft und stellen ihre Thesen zur Diskussion.

Nähere Informationen finden Sie unter
www.embl-heidelberg.de/ExternalInfo/SciSoc/hdforum.html und/oder
interdisziplinaeres-forum.uni-hd.de/
Heiko P. Wacker

Rückfragen von Journalisten bitte an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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