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14. Juni 2004

Je ein Viertel der Habilitationen 2003 an den Universitäten Heidelberg und Tübingen

Anteil der Frauen mit über 19 Prozent so hoch wie nie zuvor

Im Jahre 2003 wurden an zwei Pädagogischen Hochschulen sowie den neun staatlichen Universitäten des Landes insgesamt 340 Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Gegenüber 2002 mit 407 Habilitierten bedeutet dies nach Feststellung des Statistischen Landesamtes ein Rückgang um mehr als 16 Prozent. Der Rückgang ist vermutlich auf die Einführung des Konzeptes der Juniorprofessur im Zuge der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes zurückzuführen. Danach soll es jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ermöglicht werden, frühzeitig selbständig in Forschung und Wissenschaft tätig zu werden bzw. eine Karriere als Hochschullehrer in "jüngeren" Jahren als derzeit üblich zu beginnen. Das Durchschnittsalter der Habilitierten lag 2003 wie in den Jahren zuvor bei 40 Jahren.

Jeweils nahezu ein Viertel der Habilitationsverfahren wurde 2003 an den Universitäten Tübingen und Heidelberg abgeschlossen, ein Fünftel an der Universität Freiburg. Bei allen drei Hochschulen habilitierten die meisten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in Humanmedizin. Insgesamt stellte die Fächergruppe Humanmedizin mit gut 41 Prozent oder 140 von insgesamt 340 Habilitationen den größten Anteil dar. 72 Personen (21 Prozent) habilitierten auf dem Gebiet der Sprach- und Kulturwissenschaften und 68 Personen (20 Prozent) im Bereich der Mathematik- und Naturwissenschaften. Besonders die letztgenannte Fächergruppe verbucht die meisten Rückgänge, denn im Jahre 2003 ist die Zahl der Habilitationen um knapp 42 Prozent gesunken. 2002 waren die Mathematik- und Naturwissenschaften mit 117 Habilitierten noch die zweitstärkste Fächergruppe.

66 Wissenschaftlerinnen legten 2003 erfolgreich das Habilitationsverfahren ab. Der Anteil der Frauen war mit 19,4 Prozent so hoch wie nie zuvor. Ihr Durchschnittsalter betrug 41,3 Jahre. Die meisten Frauen habilitierten auf dem Gebiet der Sprach- und Kulturwissenschaften (41 Prozent). Dagegen stand bei den 274 Männern die Humanmedizin mit einem Anteil von 44 Prozent im Vordergrund.
© Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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