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23. Juni 2004

Katharina Fricke löst das Ticket zur U-23-Weltmeisterschaft

Als zweifache deutsche Meisterin ist die Heidelbergerin im August in Polen gesetzt – Vera Dohmen kämpft noch um ihre Qualifikation

Katharina Fricke vom Heidelberger Ruderklub

Nach gesundheitlichen Problemen am Saisonbeginn startet Katharina Fricke vom Heidelberger Ruderklub durch. In Essen qualifizierte sie sich für die U-23-WM. Foto: vaf


Bei teils heftigem Wind und schlechten Wasserbedingungen ist die Deutsche Jugendmeisterschaft im Rudern in Essen über die Bühne gegangen. Mit zwei souveränen Siegen im Leichtgewichts Frauen-Doppelzweier und im Frauen-Doppelvierer krönte Katharina Fricke vom Heidelberger Ruderklub ihre bisherige Saison. Dabei bereitete ihr weder das Rennen im Doppelzweier mit ihrer Partnerin Laura Tasch (Würzburg) ein echtes Problem noch das Rennen im Doppelvierer, das sie gemeinsam mit Nicola Petri (Berlin), Claudia Schad (Würzburg) und wiederum Laura Tasch bestritt.

Im Doppelzweier bestachen Fricke und Tasch durch ihre fast schon perfekte Technik und sicherten sich mit einem starken Endspurt den Sieg vor Nicola Petri (Berlin) und Sandy Buch (Dresden). Den Doppelvierer dominierten Fricke und ihre Mannschaft mit zehn Sekunden Vorsprung auf der Ziellinie vor der Renngemeinschaft Köln/Berlin.

Silber für Küppers und Dohmen

Im Leichtgewichts-Frauen-Einer belegte Katharina Fricke hinter ihrer Doppelzweier-Partnerin Laura Tasch den zweiten Platz und wurde deutsche Vizemeisterin. Dabei konnte die Heidelbergerin den Abstand zu Tasch gegenüber früheren Begegnungen deutlich verringern und das, obwohl sie keinen perfekten Start hingelegt hatte. Das raue Wasser schlug ihr kurzzeitig ein Ruder aus der Hand, was beinahe ein Kentern zur Folge gehabt hätte. Doch Fricke kämpfte sich noch bis auf Platz zwei vor Claudia Schad vom Würzburger Ruderverein Bayern.

Glücklich war Matthias Wiesinger, Trainer und Präsident des Heidelberger RK . "Katha hatte in diesem Jahr krankheitsbedingt einen schwierigen Start in die Saison, die sie nun so erfolgreich abgeschlossen hat." So ganz zu Ende ist die Saison für Fricke natürlich noch nicht. Im Gegenteil: Der Höhepunkt, die U 23-Weltmeisterschaft in Poznan (Polen) steht Anfang August nun fest auf dem weiteren Programm. Mit einem deutschen Meistertitel in der Tasche ist die Qualifikation nach den Statuten des Deutschen Ruderverbandes erreicht. So wird Fricke in Poznan im Leichtgewichts-Doppelzweier an den Start gehen.

Vera Dohmen, ebenfalls Heidelberger Ruderklub, wurde deutsche Vizemeisterin im Juniorinnen-Doppelvierer A. Mit einer knappen Bootslänge musste sie sich gemeinsam mit Stephanie Schiller, Susanne Herbrandt und Anna Kluchert aus Potsdam und Magdeburg nur der Renngemeinschaft Berlin/Hamburg geschlagen geben. Dohmen kämpft nun noch um eine Nominierung für die Junioren-WM, die ebenfalls vom 6. bis 8. August in Poznan stattfindet.

Felix Küppers war gesundheitlich eigentlich gar nicht auf der Höhe. Erst nach einem letzten ärztlichen Check bekam er kurz vor dem Rennen grünes Licht für den Start im Junioren B-Vierer ohne Steuermann. Der Heidelberger steigt derzeit für die Rennrudergemeinschaft Baden-Württemberg ins Boot und das sehr erfolgreich. In einem vollen Sechs-Boote-Feld war auf den ersten 500 Metern keine Führung auszumachen. Die drei Erstplatzierten lagen gleich auf. Erst nach 1000 Metern setzten sich die Boote aus Hameln und Münster leicht von den Baden-Württembergern ab. Diese blieben jedoch dran und hatten auf den letzten 300 Metern ihren großen Auftritt: Zunächst wurde Hameln überholt, bevor man sich mit Münster um den Sieg stritt. Erst auf der Ziellinie war klar, dass es für Küppers, Reinelt, Reisser und Dengler mit neun zehntel Sekunden Rückstand nur zum deutschen Vizemeistertitelgereicht hatte.

Richard Jundt, erfolgreicher Junioren A Ruderer des Heidelberger RK, war in Essen mit einer Renngemeinschaft, bestehend aus Koblenzer und Nürtinger Ruderern, an den Start des Junioren A Doppel-Vierer Leichtgewichtsrennens gegangen. Im Vorlauf war diese Crew noch planmäßig unterwegs und siegte klar vor den Renngemeinschaften aus Witten/Marl/Essen und Wanne-Eickel/Essen. Im Finale lief es nicht mehr ganz so rund. Lediglich als Fünfter erreichte man das Ziel.

Ihr Soll erfüllt haben Roger Palumbo, Marc Krämer, Benedikt Jammers und Christopher Scholze, die gemeinsam mit Steuerfrau Anique Punt als reines Vereinsboot für den HRK in einem hart umkämpften Rennen das Finale im Junioren A-Vierer mit Steuermann erreicht haben. Hier waren sie aber gegen die starken Renngemeinschaften ohne Chance.

Trotz zwei zweiten Plätzen im Vor- und im Hoffnungslauf reichte es für die Jüngsten des HRK-Aufgebots, Marian Schmidt, Max Thomas, Moritz Krämer, Fabian Hanpft und Steuerfrau Ines Funke, im Halbfinale nicht, den Einzug ins Finale zu errudern. Nur sieben Zehntel trennten die HRKler von den Konkurrenten aus Essen, die später Bronze holten.

Erfreulich auch das Ergebnis der Rudergesellschaft Eberbach. Einmal mehr war es Axel Mayer, der wie in den vergangenen Jahren, die Lorbeeren für die RGE errungen hat. Mit einem begeisternden Vizemeistertitel im Männer B-Vierer ohne Steuermann musste sich Mayer mit seinen Partnern aus Hamburg und Köln, Jan Müggenburg, Constantin Breds und Paul Schmitz, lediglich der Renngemeinschaft Hamm geschlagen geben.

Im Männer B-Achter gelang dem Eberbacher ebenfalls der Sprung aufs Treppchen. Hier wurde der Bronzerang erzielt, Meister wurde die Renngemeinschaft Radolfzell, Osnabrück, Dresden, die Deutschland auch bei der U 23-WM in Polen vertreten wird. Für Boris Mayer, jüngerer Bruder von Axel, sowie Jan Grotewohl und Simon Schiml reichte es immerhin noch für das A-Finale. Mayer wurde bei den A-Junioren Fünfter im Zweier ohne Steuermann, Grotewohl/Schiml im Doppelvierer mit Steuermann Vierte.
(hx)

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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