Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English
Besucher, Internationale Beziehungen, Heidelberg und RegionStartseiten der FakultätenAufbau der Universität, Personalverzeichnis, ServiceeinrichtungenFächerübersicht, Beratung, Informationen für ausländische StudierendeProjekte, Publikationen, Technologietransfer

Startseite > Presse >

 
16. Juni 2004

Wie Nikotin zur Schädigung des Herzens beiträgt

Weitere Folge von Campus-TV Spezial "Der Tod raucht mit" – Mehr als 20 000 Schlaganfälle könnten in Deutschland jährlich vermieden werden, wenn die Bevölkerung auf das Rauchen verzichten würde

"Ich ging mit Rückenschmerzen zum Arzt, doch der ließ mich sofort mit dem Krankenwagen in die Klinik bringen – Diagnose: Herzinfarkt." Jens Tröndle hätte nie vermutet, dass er einen Herzinfarkt bekommen könnte. Der erst 32-jährige ist fast zwei Meter groß und sportlich. Bei der Ursachenforschung musste man allerdings nicht lange suchen: Fast zwei Schachteln Zigaretten pro Tag hatten seinem Herz-Kreislauf-System so zugesetzt, dass der Herzinfarkt unausweichlich war. Campus-TV Spezial begleitet in der 6. Sendung ab dem 21. Juni 2004 den 32-jährigen zur Nachuntersuchung ins Universitätsklinikum Heidelberg. Unter dem Titel " Der Tod raucht mit" und mit Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung Heidelberg werden gemeinsam mit der Thoraxklinik Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Fernsehen in sieben halbstündigen Sendungen nahezu alle Facetten zu den tödlichen Folgen des Rauchens angesprochen.

In der sechsten Sendung zeigt Professor Hugo Katus, der Chef der Kardiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, bei einem Herzkathetereingriff außerdem, wo das Nikotin zur Schädigung des Herzens beiträgt. "Mehr als 20 000 Schlaganfälle könnten in Deutschland jährlich vermieden werden, wenn die Bevölkerung auf das Rauchen verzichten würde." So der Schlusssatz von Professor Michael Hennerici, Chef der Stroke-Unit des Universitätsklinikums Mannheim im Campus-TV-Interview. Und fast die Hälfte dieser Schlaganfallpatienten sterben oder überleben nur mit verschiedenen Beschwerden von einseitigen Lähmungen bis hin zum Ausfall der Sprache. In der "Stroke-Unit", einer Notfalleinrichtung zur Behandlung akuter Schlaganfälle, besucht der Redakteur von Campus-TV Spezial, Joachim Kaiser, eine Patientin, die nie wieder rauchen will, da das Nikotin bei ihr für den Schlaganfall verantwortlich war.

"Nie wieder rauchen!" – das hat sich auch eine Gruppe von Ex-Rauchern geschworen, die mit Hilfe eines Nichtraucherkurses der AOK Mannheim von der Nikotinssucht Abschied nehmen will. Campus-TV Spezial gibt Tipps wie man den Entschluss, nie mehr zu rauchen, erfolgreich in die Tat umsetzen kann.

Zum Schluss der Sendereihe "Der Tod raucht mit" wird in einem Gespräch mit Hinterbliebenen eines jung gestorbenen Rauchers deutlich, welche Wirkung der Tabakkonsum nicht nur auf den Raucher selbst, sondern auch auf seine Umgebung, auf seine Familie, haben kann. In Studiogesprächen mit Ärzten und Psychologen geht Moderator Sascha Spataru auf die Gefahren des Passivrauchens ein und klärt über die Tricks der Tabakindustrie auf, junge Menschen zum Rauchen zu verführen.

Über RNFfeedback.de können sich auch die Zuschauer mit ihren Fragen an die Redaktion wenden und sich an der Sendung beteiligen.

Campus-TV Spezial, 6. Teil, läuft ab Montag, dem 21. Juni zu folgenden Terminen: Montag, 21.30 Uhr, Donnerstag, 21.30 Uhr und Samstag um 16.30 Uhr. Die Sendung ist im Programm RNF-Plus über Satellit digital und in allen Kabelnetzen im Rhein-Neckar-Dreieck zu empfangen.

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.

Zurück

Top

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Neues im Netz | Kontakt | Suche | Überblick | English