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17. Juni 2004

Clemens Brentano Preis 2004 geht an Raphael Urweider

Presse-Einladung zur Preisverleihung – Studierende des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg in der Jury – Preis der Stadt Heidelberg dieses Jahr in der Sparte Lyrik

Der mit 10.000 Euro dotierte Clemens Brentano Preis der Stadt Heidelberg, der in diesem Jahr in der Sparte Lyrik vergeben wird, geht an den Schweizer Raphael Urweider, der in seiner Heimatstadt Bern lebt. Er erhält den Preis für seinen im DuMont Literatur und Kunst Verlag erschienenen Gedichtband "Das Gegenteil von Fleisch". Zur Verleihung des Preises am Mittwoch, 30. Juni 2004, um 20 Uhr im Spiegelsaal des Verwaltungsgebäudes Prinz Carl, Kornmarkt 1, in Heidelberg lädt die Stadt die Medien herzlich ein.

Den Preis übergibt Oberbürgermeisterin Beate Weber. Die Laudatio auf den Preisträger hält die Literaturkritikerin Sibylle Cramer. Nach der Preisverleihung und der Laudatio wird der Preisträger Raphael Urweider eine kurze "Kostprobe" aus seinem ausgezeichneten Gedichtband "Das Gegenteil von Fleisch" geben.

Am Donnerstag, 1, Juli 2004, um 19.30 Uhr liest Raphael Urweider in der Stadtbücherei aus seinem Buch. Der Eintritt ist frei.

Der Clemens Brentano Preis der Stadt Heidelberg wird seit 1993 jährlich im Wechsel in den Sparten Erzählung, Essay, Roman und Lyrik an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeiten außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Literatur erwarten lassen und bislang nicht mehr als drei literarische Bücher in deutscher Sprache veröffentlicht haben. Die Besonderheit an diesem Preis: neben Literaturkritikern, Lektoren, Journalisten, Dramaturgen und Autoren sind auch Studierende des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg in der Jury.

Raphael Urweider wurde 1974 in Bern geboren. Nach seinem Studium der Deutschen Literatur und Philosophie in Fribourg arbeitet er in der Redaktion des Berner Literatur-Almanach. 1998 übernimmt er die musikalische Konzeption für das Hörspiel "Röstiblitz" von Samuel Schwarz und Udo Israel, das den Züricher Radiopreis erhält. Urweider versteht sich selbst als Lyriker und Musiker. Er konzipiert und komponiert Theatermusik, tritt mit der Berner HipHop-Gruppe LdeeP auf und wenn er seine Texte vorträgt, dann begleitet er sich gern am Klavier. 1999 erhält Raphael Urweider ein Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfond, wird mit dem Leonce-und-Lena-Preis und dem Buch des Jahres 2000 der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet. Außerdem erhält er 2001 den Bremer Literaturförderpreis, das New-York-Stipendium des Kranichsteiner Literaturpreises 2002 und den 3Sat-Preis des Klagenfurter Bachmann-Wettbewerbs 2002. Nach seinem Debüt Lichter in Menlo Park ist der mit dem Brentano-Preis ausgezeichnete Gedichtband Das Gegenteil von Fleisch seine zweite Veröffentlichung.

Die Laudatorin Sibylle Cramer, geboren 1941, Literaturkritikerin und Essayistin, studierte in Heidelberg, Berlin und München, war jahrelang Theaterkritikerin, Herausgeberin der ergänzten und erweiterten Auflage des Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, 1987. Sibylle Cramer ist Mitglied der Jury des Bremer Preises und des Wieland Preises.

Der Jury des Clemens Brentano Preises 2004 gehören an: die Germanistik-Studierenden der Universität Heidelberg Robert Bernath, Clémentine Abel und Martin Endres, der Verleger Thedel von Wallmoden, die Redakteurin Sabine Küchler sowie als Moderator der Jury-Sitzung Volker Oesterreich, Feuilletonchef der Rhein-Neckar-Zeitung.

Die bisherigen Preisträger waren: 1993 Günter Coufal (für seine Erzählung "Am Fenster"), 1995 Gabriele Kögl (für ihren Roman "Das Mensch"), 1996 Barbara Köhler (für ihren Gedichtband "Blue Box") und Jörg Schieke (für seinen Gedichtband "Die Rosen zitieren die Adern"), 1997 Daniel Zahno (für seinen Erzählband "Doktor Turban"), 1998 Benjamin Korn (für seinen Essayband), 1999 Norbert Niemann (für seinen Roman "Wie man's nimmt"), 2000 Oswald Egger für seine Gedichtbände "Herde der Rede" und "Der Rede Dreh" sowie Hendrik Rost für seinen Gedichtband "Fliegende Schatten", 2001 Sabine Peters für ihren Erzählband "Nimmersatt", 2002 Doron Rabinovici für seinen Essayband "Credo und Credit" und 2003 Andreas Maier. für seinen Roman "Klausen".

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Presse- und Informationsdienst der Stadt Heidelberg
Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Rathaus
Marktplatz 10, 69117 Heidelberg
Telefon 06221 581200, -04, -05, Fax 581290
oeffentlichkeitsarbeit@heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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