Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English
Besucher, Internationale Beziehungen, Heidelberg und RegionStartseiten der FakultätenAufbau der Universität, Personalverzeichnis, ServiceeinrichtungenFächerübersicht, Beratung, Informationen für ausländische StudierendeProjekte, Publikationen, Technologietransfer

Startseite > Presse >

 
28. Juni 2004

Gummibärchen sorgen für schnelle Genesung

Teddybären-Krankenhaus nimmt Kindern die Angst vor dem Arzt

Teddybären-Krankenhaus nimmt Kindern die Angst vor dem Arzt

Was hat er denn? Im Teddybär-Krankenhaus lernen Kinder, wie eine Diagnose gestellt wird und wie Ärzte ihren plüschigen Liebling versorgen. Dabei verlieren sie oft ihre eigene Angst vor dem Doktor. Foto: Alex


Die Diagnose steht schnell fest: Tanjas silbergraue Plüschkatze hat sich die Pfote eingeklemmt, die klaffende Wunde muss sofort behandelt werden. Ab in den OP-Saal, befiehlt Dr. Ted. Doch vorher muss noch schnell ein Röntgenbild des Patienten gemacht werden – ganz wie im wirklichen Leben.

Rund 250 Kinder...

Das Kätzchen wird in einen Kasten gesteckt, es blitzt kurz auf, und schon ist das Foto fertig. In der benachbarten Chirurgie-Abteilung wird dann die Pfote sorgfältig wieder genäht. Und damit der Patient schnell wieder auf die Pfoten kommt, verschreibt ihm Frau Doktor Medizin: Ein Päckchen Gummibärchen sorgt garantiert für schnelle Genesung.

Ein solcher Patientenandrang wie an diesem Morgen hätte jeden Arzt in schiere Verzweiflung gestürzt. Wie am Fließband werden gebrochene Rüssel, abgefallene Ohren und verletzte Pfoten in vier großen Zelten am Universitätsplatz wieder hergestellt. Rund 250 Kinder sind an diesem Morgen gekommen, um ihre Puppen und Plüschtiere behandeln zu lassen. Das Teddybär-Krankenhaus platzt buchstäblich aus allen Nähten.

Bereits zum fünften Mal findet die beliebte Aktion statt – ermöglicht durch die Beteiligung mehrerer Heidelberger Institute: Medizinstudenten in weißen Kitteln geben das Fachpersonal ab, das Rote Kreuz spendet die Verbandskästen sowie das medizinische Instrumentarium, und sogar ein echter Krankenwagen konnte organisiert werden.

"Der spielerische Umgang mit medizinischen Abläufen soll den Kindern die Angst vor dem Arzt nehmen", sagt Vanessa Mrosek, Heidelberger Studentin und Mitorganisatorin der Veranstaltung. 500 Besucher werden an den beiden Tagen erwartet, rund 200 mehr als im Vorjahr. Auch Tanja ist bereits zum zweiten Mal dabei. Ihre Tochter habe sich auf diesen Besuch schon sehr gefreut, erzählt Tanjas Mutter. Sie hofft, dass die Kleine ihre Scheu vor dem "weißen Kittel" dadurch endlich verliert.

...bringen ihre kranken Lieblinge

Der mit Abstand beliebteste Mediziner bei den Kindern ist der Chirurg. Die Kleinen stehen Schlange, um zu sehen, wie er mit geschickten Handgriffen ihre Plüschschützlinge wieder auf Vordermann bringt. Ob gebrochene Pfote oder verstauchter Fuß, hier wird gegipst, geschient und bandagiert. Eine Visite beim Karl "Charly" Hillger wagen dagegen nur die mutigsten von ihnen. Denn dieser wartet mit einer Batterie großer Spritzen auf. Und um diese machen die meisten Kinder – Aktionstag hin oder her – nach wie vor einen großen Bogen.
Yvonne Kaul

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.

Zurück

Top

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Neues im Netz | Kontakt | Suche | Überblick | English