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8. Mai 2004

Blick über den Laborrand

Karrieremesse "HealthSci": Gesundheit trifft Wissenschaft

Universitäten, die unter den Studierenden "knallhart aussieben" und Kontakte zu Unternehmen pflegen, tun offenbar das Beste für den akademischen Nachwuchs. Das war bei der ersten Karriere-Messe mit dem Titel "HealthSci" zu erfahren, die gestern im Hörsaalgebäude Chemie (Im Neuenheimer Feld 252) über die Bühne ging und auf reges Interesse stieß.

In der Wortschöpfung stecken die englischen Ausdrücke für "Gesundheit" und "Wissenschaft" oder eben die Gesundheitswissenschaften, die in ihrer Vielfalt gute Berufsmöglichkeiten für die Zukunft versprechen. Als Referent an der "Speakers Corner" sprach Prof. Dr. Roland Krämer über die interdisziplinäre Ausbildung und Forschung an der Universität. "Es reicht nicht mehr, einfach nur Chemiker zu sein", sagte er in Bezug auf sein eigenes Fachgebiet. Bestes Beispiel für fächerübergreifendes Lernen ist seiner Schilderung nach das Projekt "Bioquant" als Kompetenznetzwerk naturwissenschaftlicher Disziplinen, das ab dem Jahr 2006 durch ein neu zu errichtendes Gebäude auch räumlich Gestalt annehmen soll.

Neue Studiengänge wie etwa die Molekulare Biotechnologie, die Möglichkeit zu einem Bachelor-Abschluss sowie Sonderforschungsbereiche weisen schon seit längerem auf die veränderten Bedingungen beim Start in den Beruf hin. Viele Studierende nutzten bei der Messe die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen von Fachleuten "checken" zu lassen oder informierten sich über Stellenangebote am "Job-Wall". Laut Prof. Dr. Roland Krämer hat die Universität Heidelberg bei den Unternehmen ohnehin einen hohen Stellenwert. Laut einer Befragung sollen die besten Nachwuchskräfte in den Fächern Biologie, Chemie und Jura hier ihren Abschluss gemacht haben. Auf einer Ranking-Liste, in der es um das interdisziplinäre und forschungsorientierte Studium ging, belegte Heidelberg sogar Platz zwei.

Im Fach Chemie liegt die Zahl derer, die das Studium beginnen, weit höher als die derer, die es tatsächlich beenden. Nach Worten des Referenten kann dies ruhig so bleiben, weil es offenbar ganz im Sinne der Unternehmen ist, wenn nur die Besten übrig bleiben. Studierende aus den Bereichen Chemie, Biologie, Physik, Medizin, Medizintechnik, Pharmazie, Informatik und Wirtschaftswissenschaften durften sich von "HealthSci" angesprochen fühlen. Doch auch die Prorektorin der Universität, Prof. Silke Leopold, nahm sich Zeit für einen ausführlichen Messe-Rundgang. Neben der Uni Heidelberg gehörten die Fachhochschule Mannheim, die Initiative "Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck", der Verein "Biocontact" sowie weitere Partner aus der Region zu den Veranstaltern.

Vorträge und Firmen-Präsentationen in zwei Hörsälen rundeten das Programm ab. So erfuhr das Publikum, was "The Boston Consulting Group" (BCG) mit sieben Standorten in Deutschland in der Unternehmensberatung leistet, und dass dort eigentlich nur Leute mit abgeschlossenem Studium arbeiten. Ebenso, dass die Bereitschaft zum Team-work einer der wichtigsten Einstellungskriterien ist.

"Weiteres Wachstum geplant"

Als Unternehmen, das mit der Entwicklung der "elektronischen Gesundheitsakte" befasst ist, die ab 2006 zum Einsatz kommen soll, stellte sich die 1998 gegründete "InterComponentWare AG" vor. Dort liegt die Zahl der Beschäftigten mit Hochschulabschluss bei 85 Prozent. "Weiteres Wachstum geplant", heißt es in einer kurzen Selbstdarstellung über den Personalbedarf des Jahres 2005. Als Einstiegsmöglichkeiten werden Diplomarbeit aber auch Praktika genannt.

Karin Katzenberger-Ruf

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