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12. Mai 2004

Grundsteinlegung für den Klinikneubau zur Krebsbehandlung mit Ionenstrahlen der Universität Heidelberg

Finanzminister Gerhard Stratthaus und Wissenschaftsstaatssekretär Michael Sieber: "Als High-Tech-Land darf sich Baden-Württemberg nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen" – "Die Qualität von Wissenschaft, Forschung und Lehre muss auch in Zukunft gesichert werden"

"Baden-Württemberg verfügt über eine hervorragende und im internationalen Vergleich führende Hochschul- und Forschungslandschaft. Als High-Tech-Land dürfen wir uns jedoch keinesfalls auf diesen Lorbeeren ausruhen. Vielmehr müssen wir alles daran setzen, diese Forschungsinfrastruktur zu erhalten und ihre Qualität zu sichern. Wissenschaft, Forschung und Lehre haben für die Landesregierung deshalb auch unter den derzeitig schwierigen Haushaltsbedingungen eine hohe Priorität." Dies betonten Finanzminister Gerhard Stratthaus und Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Michael Sieber anlässlich der Grundsteinlegung für den Neubau der Universitätsklinik zur Krebsbehandlung mit Ionenstrahlen in Heidelberg.

"Der Gesundheitsbereich ist vor allem auch ein Wachstumssektor in Deutschland", so Finanzminister Stratthaus. Die Gesundheit sei ein Stück Lebensqualität, die man sich etwas kosten lassen müsse. Die Menschen würden aber auch älter und bräuchten dementsprechend eine intensivere medizinischere Versorgung. Die Gesundheit stelle deshalb einen Wirtschaftsfaktor dar, der immer mehr an Bedeutung gewinnen werde. "Das sind alles gute Gründe, warum das Land im Durchschnitt 2 Milliarden Euro jährlich für den Hochschulbau ausgibt. Das sind hervorragende Investitionen, die sich in der Zukunft auszahlen werden", fügte Stratthaus hinzu.

Die bedeutende Rolle Heidelbergs als Flagschiff in der baden-württembergischen Hochschul- und Kliniklandschaft zeige sich anschaulich in den aktuellen Bauaktivitäten, so der Finanzminister weiter. An acht imposanten Großprojekten würde derzeit in Heidelberg gearbeitet, Hochschul- und Klinikbauten für rund 108 Millionen Euro. Die Gesamtbaukosten für den Neubau betragen 26,6 Millionen Euro, die Erstausstattungskosten 46,6 Millionen Euro. Dass es trotz der außerordentlich angespannten Haushaltslage gelungen sei, ein solches Projekt zu realisieren, sei vor allem dem Universitätsklinikum Heidelberg zu verdanken, das die Finanzierung des Landesteils übernommen habe. Der Finanzminister dankte dem Klinikum dafür ausdrücklich: "Dieser bemerkenswerte finanzielle Kraftakt verdient unseren besonderen Respekt!"

Kernstück des Neubaus sei die einzigartige Ionenanlage, mit deren Hilfe eine effektive Krebstherapie in Heidelberg möglich sei, so der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Michael Sieber. "Die neue Heidelberger Schwer-Ionentherapie-Anlage wird europaweit einmalig sein und im internationalen Vergleich eine absolute Spitzenposition einnehmen." Sieber stellte heraus, dass die hier künftig verwendete Bestrahlungstechnik ein auch von internationalen Fachleuten anerkanntes Verfahren sei, mit dem die Strahlung sehr präzise dosiert werden könne. Die Anlage werde jedoch nicht in der medizinischen Praxis, sondern auch in der Forschung eine wichtige Rolle spielen. Sie biete ideale Voraussetzungen für internationale Forschungskooperationen und werde Forscherinnen und Forscher aus dem Umfeld der Strahlentherapie wie ein Magnet anziehen. Der Staatssekretär unterstrich aber auch die Bedeutung der Industrie, die in die Forschung miteinbezogen werden müsste. "Eine flächendeckende Patientenversorgung mit Hilfe der Schwer-Ionentherapie kann nur erfolgen, wenn die Industrie die Technologie aufnimmt und zu marktfähigen Preisen anbietet", so Sieber. Die Möglichkeiten, die sich durch die neue, hochwirksame Art der Strahlentherapie ergeben, würden ab 2007 zu einer weiter verbesserten Krankenversorgung führen, die zugleich den neuen ökonomischen Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht werde.

Rückfragen bitte an
Finanzministerium Baden-Württemberg
Pressestelle
Tel. (07 11) 27935 03/35 04
Fax 27938 99
pressestelle@fm.fv.bwl.de
www.fm.baden-wuerttemberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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