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26. April 2004

Rekordverdächtiges Tempo

Neues Wohnheim für 185 Studierende soll zum Wintersemester 2005/2006 bezogen werden – Reaktion auf die weiterhin angespannte Lage auf dem Heidelberger Wohnungsmarkt

Erster Spatenstich für neues Studentenwohnheim

Erster Spatenstich zum Bau des neuen Wohnheims für Studierende INF 129 mit Dieter Gutenkunst (rechts), dem Geschäftsführer des Studentenwerks, und Prof. Dr. Peter Hommelhoff (links daneben), dem Rektor der Universität Heidelberg. Foto: Rothe

Das vorgelegte Tempo ist beeindruckend. Im Oktober 2003 stellte man im Heidelberger Studentenwerk angesichts einer Rekordzahl von immatrikulierten Erstsemestern erste Überlegungen für ein neues Wohnheim für Studierende an, und nur wenige Monate später – nach Planung, Baugenehmigung, Ausschreibung – konnte schon jetzt mit dem ersten Spatenstich die Bauphase eingeläutet werden. Diese rekordverdächtige Geschwindigkeit ist auch notwendig, denn schon zum Wintersemester 2005/2006 soll das neue Wohnheim Im Neuenheimer Feld 129 bezogen werden.

Mit der "schnellen Realisierung", betonte Dieter Gutenkunst, der Geschäftsführer des Studentenwerks, wolle man freilich nicht "angeben", sondern man reagiere damit auf die weiterhin angespannte Lage auf dem Heidelberger Wohnungsmarkt. Viele Studierende könnten sich die teuren Mieten nicht leisten, außerdem ist das Angebot nicht gerade üppig: "Nur Studentenwohnheime sichern langfristig preisgünstige Studentenzimmer, der Bau eines weiteren Wohnheims stand deshalb ganz oben auf der Agenda von Universität und Studentenwerk", so Gutenkunst.

Das Unternehmen kommt einem Kraftakt gleich. Universitätsbauamt und Universität fanden im Campusgebiet Neuenheimer Feld einen geeigneten Bauplatz, das Land Baden-Württemberg als Grundstückseigner stellte ihn als Erbbaugrundstück zur Verfügung. "Bis an die Grenze des Möglichen", so Dieter Gutenkunst, engagiere sich das Studentenwerk mit Eigenmitteln und der Aufnahme von Darlehen. Das Wissenschaftsministerium hat einen Zuschuss von einer halben Million Euro zugesagt, von dem Universität und Studentenwerk hoffen, dass er noch erhöht und dadurch die Darlehensaufnahme entsprechend verringert werden kann.

Von Vorteil im Hinblick auf die gebotene Eile ist sicherlich, dass der Neubau fast baugleich ist mit dem unweit entfernten Wohnheim Im Neuenheimer Feld 133, wobei Gutenkunst versicherte, dass es ein paar "optische Modifikationen" geben wird. Generell entfielen mit dieser Entscheidung weitgehend zeitraubende Neuplanungen, auch die Kosten werden damit günstiger. Der Geschäftsführer des Studentenwerks lobte schließlich die "ungewöhnlich gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Universität, Studentenwerk, Land und der Stadt Heidelberg".

Auch der Rektor der Ruprecht-Karls-Universität, Prof. Dr. Peter Hommelhoff, zeigte sich angetan von der schnellen Initiative und lobte in diesem Zusammenhang auch die Stadt Heidelberg – beim Spatenstich vertreten durch Annette Richter vom Stadtplanungsamt -, die für ihre Genehmigung "trotz Weihnachtszeit" lediglich zwei Monate gebraucht hatte. Auch wenn die "Gesamtversorgungsquote" freilich noch verbessert werden muss, wies der Rektor auch auf einen positiven Trend in der Heidelberger Wohnheim-Situation hin, nämlich, dass das Studentenwerk "eine in der Bundesrepublik einmalige Parität zwischen In- und Ausländern in den Wohnheimen" absichere, was auch angesichts des erfreulich hohen Ausländeranteils an Studierenden in Heidelberg sehr lobenswert sei. Das fördere Kontakte, "auf denen später wissenschaftliche Verbindungen und lebenslange Freundschaften beruhen."

Das neue Studentenhochhaus INF 129 entsteht direkt am Neckar – als einer der Eckpunkte eines "Internationalen Dreiecks", das es zusammen mit dem Internationalen Max Kade Wohn- und Begegnungszentrum und dem Gästehaus der Universität bilden wird. Ab Wintersemester 2005/06 wird es auf 12 Etagen Platz bieten für 185 Studierende aus dem In- und Ausland. Die jeweils 13 qm großen Zimmer, mit Mieten zwischen 240 und 260 Euro, befinden sich in Wohngruppen und Einzelapartments. Gerechnet wird mit Gesamtkosten in Höhe von rund 7,8 Millionen Euro.

Oliver Fink

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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