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7. April 2004

Die ersten Patienten ziehen nach Ostern in die neue Klinik

Bis Ende Juni verlegt die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg ihre gesamte Patientenversorgung in das neue Gebäude jenseits des Neckars

Die "alte" Ludolf-Krehl-Klinik

Die "alte" Ludolf-Krehl-Klinik in der Bergheimer Straße. / Foto: Medienzentrum Universitätsklinikum Heidelberg.

Am Mittwoch, dem 14. April 2004, ist es soweit: Die ersten stationär betreuten Patienten ziehen von der alten Medizinischen Universitätsklinik in den Neubau jenseits des Neckars ins Neuenheimer Feld um. Damit beginnt einer der größten Klinikumzüge in Deutschland.

Von Anfang April bis Ende Juni 2004 werden die Patienten und insgesamt 1.200 Mitarbeiter an ihren neuen Arbeitsplatz übersiedeln. Aus derzeit 16 verschiedenen Altbauten im Heidelberger Stadtteil Bergheim – als größter davon die Ludolf-Krehl-Klinik – werden sie in ein modernes Gebäude mit ca. 25.000 m2 Nutzfläche und rund 166 Millionen Euro Baukosten ziehen. Damit ist ein weiterer Abschnitt des Heidelberger Klinikrings vollendet, der die Konzentration fast aller Heidelberger Kliniken an einem Standort zum Ziel hat.

"Die Versorgung der Patienten in der neuen Klinik geht nahtlos weiter", erklärt Professor Dr. Wolfgang Herzog, geschäftsführender Direktor der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Bereitschaftsdienste und Service wie Pforte, Patientenaufnahme und Röntgen werden in den nächsten Monaten doppelt vorgehalten.

Die Stationen und Ambulanzen der fünf Abteilungen, die stationär Patienten betreuen, werden nacheinander in den nächsten Monaten mit ihren Patienten und Einrichtungen umziehen. Gehfähige Patienten werden in klinikeigenen Wagen transportiert; Bettlägerige und Intensiv-Patienten werden unter größten Sicherheitsvorkehrungen mit Hilfe des Roten Kreuzes in den Neubau verlegt. Die Notfallversorgung ist zu keinem Zeitpunkt unterbrochen; Ambulanzen sind nur für einen oder wenige Tage geschlossen.

Die neugebaute Medizinische Universitätsklinik

Die neugebaute Medizinische Universitätsklinik im Neuenheimer Feld. / Foto: Medienzentrum Universitätsklinikum Heidelberg.

Dabei ist zu beachten, dass die Notaufnahme und die Kardiologische Wachstation bis zum 8. Juni nur in der alten Krehl-Klinik untergebracht sind und erst ab dem Nachmittag des 8. Juni in der neuen Klinik ihren Betrieb aufnehmen.

Homepage informiert über den Umzug der klinischen Abteilungen

Zur Information über den Umzug hat die Klinik eine Homepage eingerichtet. Unter http://www.med.uni-heidelberg.de/klinikumzug/ sind allgemeine Informationen sowie detaillierte Angaben zu dem Umzug der einzelnen Abteilungen zu finden, z.B. zum genauen Umzugsdatum bestimmter Ambulanzen und zu neuen Telefonnummern.

In der Medizinischen Klinik werden jährlich ca. 17.000 Patienten vollstationär sowie ca. 8.000 teilstationär behandelt; die verschiedenen Fachambulanzen werden 110.000 Mal pro Jahr aufgesucht. Der Klinik gehören sieben Abteilungen unterschiedlicher Fachrichtungen an, die jeweils von einem Ärztlichen Direktor geleitet werden. Bettenstationen haben die Abteilungen Endokrinologie und Stoffwechsel (I), Allgemeine Klinische und Psychosomatische Medizin (II), Kardiologie, Angiologie und Pneumologie (III), Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen (IV) und Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie (V). Die beiden Abteilungen Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiolgie (VI) und Sportmedizin (VII), die keine Bettenstationen haben, werden Anfang Mai umziehen.

"Heidelberger Schule" der Inneren Medizin in der Ludolf-Krehl-Klinik begründet

Die alte Ludolf-Krehl-Klinik im Heidelberger Stadtteil Bergheim wurde 1922 erbaut und bezogen. In ihr hat die berühmte "Heidelberger Schule" gewirkt, führten u.a. Ludolf Krehl und Viktor von Weizsäcker die Psychosomatik in die Innere Medizin ein. Zahlreiche namhafte Internisten, die später an Kliniken in ganz Deutschland und im Ausland tätig waren, haben in diesem Gebäude ihre ärztliche und wissenschaftliche Ausbildung erfahren. Ein Teil dieser Historie zieht mit in die "Neue Krehl-Klinik" um: Die Stationsnamen werden weiterhin an das Wirken berühmter Ärzte erinnern.

Aktuelle Information zum Umzug im Internet unter: www.med.uni-heidelberg.de/klinikumzug/

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Voßstraße 2, Gebäude 4040
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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