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26. April 2004

Deutscher Botschafter in den USA in Heidelberg

Schurman-Lecture in der Aula der Alten Universität Heidelberg: Wolfgang Ischinger spricht über die Zukunft der transatlantischen Beziehungen

Am Mittwoch, dem 28. April 2004, wird Wolfgang Ischinger, Deutscher Botschafter in den USA, in Heidelberg einen öffentlichen Vortrag halten. Um 18.15 Uhr wird er in der Alten Aula der Universität im Rahmen der Schurman-Lecture, Grabengasse 1, zum Thema "Perspektiven für die transatlantischen Beziehungen im 21. Jahrhundert" sprechen. Veranstaltet wird der Vortrag vom Heidelberg Center for American Studies (HCA) gemeinsam mit dem Schurman-Verein, der seit 1991 Forschung und Lehre im Fach Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg fördert.

Wolfgang Ischinger, 1946 in Nürtingen geboren, studierte Internationale Beziehungen, Rechtswissenschaften, Völkerrecht und Volkswirtschaftslehre in Deutschland, der Schweiz und in den USA. Zunächst arbeitete Ischinger von 1973-75 bei der UNO in New York, bevor er 1975 in den deutschen Auswärtigen Dienst eintrat. Nach Auslandsetappen in Washington, D.C. und in Paris wurde er 1993 zunächst Chef des Planungsstabes und 1995 dann Leiter der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes in Bonn. 1998 wurde Ischinger Staatssekretär des Auswärtigen Amtes in Berlin. Seit Juli 2001 ist er Deutscher Botschafter in den USA, Washington, D.C.

"Besonders jetzt, da so viel von transatlantischen Spannungen geredet wird, ist es wichtig, in der Öffentlichkeit über das Verhältnis zu den USA, unseren wichtigsten Verbündeten, zu diskutieren", so Professor Detlef Junker, Gründungsdirektor des HCA.

Für diese Diskussion bietet die Schurman-Lecture den passenden Rahmen. Die Vortragsreihe wird seit 1992 in loser Reihenfolge in Heidelberg organisiert. Namensgeber der Veranstaltung ist Jacob Gould Schurman (1845-1942). Schurman, ein ehemaliger Student der Universität Heidelberg, war von 1925-1930 Amerikanischer Botschafter in Berlin. Er regte in den USA eine große Spendensammlung an und konnte der Universität Heidelberg im Jahr 1928 mehr als eine halbe Million Dollar überreichen. Mit diesem Geld wurde der Bau der "Neuen Uni" finanziert, dem noch immer wichtigsten Hörsaalgebäude in der Heidelberger Altstadt.

In diesem Sommer wird eine weitere Schurman-Lecture in Heidelberg stattfinden: Am 1. Juni wird Professor Geir Lundestad, Sekretär des den Friedensnobelpreis verleihenden Norwegischen Nobelkomitees, zum Thema "American-European Relations after Iraq: Transatlantic Drift or Just Another Crisis?" sprechen.

Auch für die weitere Auseinandersetzung mit den USA ist gesorgt. Ab Oktober 2004 wird das HCA einen einjährigen Aufbaustudiengang "Master of Arts in American Studies" in englischer Sprache anbieten.

Weitere Informationen zur Schurman-Lecture und zum Studiengang finden Sie unter www.hca.uni-hd.de.

Das interdisziplinäre Forschungszentrum HCA wurde am 1. Mai 2003 nach einer Initiative Heidelberger Hochschullehrer gegründet. An dieser Initiative beteiligen sich die Seminare und Institute der Anglistik, Geographie, Geschichte, Musikwissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie, Theologie und Wirtschaftswissenschaft. Gründungsdirektor Professor Detlef Junker ist gleichzeitig Inhaber der Curt-Engelhort-Stiftungsprofessur für Amerikanische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg.

Rückfragen bitte an:
Daniel Sommer
Heidelberg Center for American Studies
Tel. 06221) 79 634-17
oder 0171-213 11 18
daniel.sommer@urz.uni-hd.de
http://www.hca.uni-hd.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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