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20. April 2004

Heidelberger Studierende beim Internationalen Fechtturnier erfolgreich

Erster Platz für die Herrenflorett-Mannschaft und die Florettfechterin Friderike Sperling – Heidelberger Delegation gewinnt auch die Gesamtwertung

Die Heidelberger Unifechter

Die Heidelberger Unifechter – zwischen zwei uniformierten Organisatoren von links: Stephan Jacoby, Jan D´Haese, Bodo von der Trenck, Friederike Dürr, Volker Oberkircher, Diana Gelhausen (mit dem Ehrenpreis für das "beste Team"), Tobias Link, Alicja Zybowski, Daniel Strigel und Friderike Sperling.

Beim zwölften internationalen Fechtturnier für Studenten am 8. und 9. April an der französischen Elite-Universität Ecole Polytechnique repräsentierten die Heidelberger Hochschulfechter ihre Universität und zeigten sich dabei von ihrer besten Seite. Dank des ersten Platzes der Herrenflorett-Mannschaft und von Florettfechterin Friderike Sperling sowie Silber und Bronze für die Degenfechterinnen Alicja Zybowski und Diana Gelhausen gewann die Heidelberger Delegation auch die Gesamtwertung.

Dass Fechten in Frankreich einen sehr hohen Stellenwert hat, zeigte die Zahl der ranghohen Militärs und der zahlreichen Vertreter der Sponsoren, die sich zum Finale in der Aula der Ecole Polytechnique eingefunden hatten. Und die Heidelberger Fechter sorgten dafür, dass den Zuschauern einiges geboten wurde. Betreut von Nationalfechter Daniel Strigel, der seine Promotion an der Universität Heidelberg unterbrochen hat, um sich als Sportsoldat auf die Olympischen Spiele in Athen vorzubereiten, lieferten sie sich intensive Duelle mit Fechtern aus 16 Ländern. Keine schlechte Erfahrung auch für den neuen Generalsekretär des Deutschen Fechterbundes Stephan Jacoby, der letztes Jahr in Heidelberg seinen Abschluss in Sportmarketing, Politikwissenschaft und öffentlichem Recht machte und in Paris auch als nervenstarker Schlussfechter des Herrenflorett-Teams auftrat.

Im Finale gegen Paris stand nämlich bis zum letzten Treffer alles auf des Messers Schneide, doch nach einer gelungenen Körperparade setzte Jacoby den entscheidenden Treffer zum 45:44 für Heidelberg. Zuvor hatten seine Mannschaftskameraden Jan D´Haese und Bodo von der Trenck dafür gesorgt, dass sich die Franzosen nie wirklich eine hohe Führung erfechten konnten. Friderike Sperling machte es im Damenflorett nicht ganz so spannend: Mit 15:11 bezwang sie in einem rein deutschen Finale die Konstanzerin Schwicker und sorgte damit für die zweite Goldmedaille.

Mit Silber musste sich dagegen Alicja Zybowski im Damendegen begnügen. Sie zeigte im Finale zwar eine gute Leistung, verlor aber dennoch gegen die starke Moskauerin Statsenko. Diese hatte im Halbfinale bereits Diana Gelhausen auf den dritten Platz verwiesen, die wiederum selbst im Viertelfinale ihre Mannschaftskameradin Friederike Dürr aus dem Rennen geworfen hatte. Mit der russischen Fechterin hatten kurioserweise nicht nur die Damen Probleme: Da der dritte Fechter des Moskauer Herrenteams ausgefallen war, sprang die Weltklassefechterin ein und verhalf ihrem Team sogar ins Finale. Erst dort mussten sich die Moskauer knapp Paris geschlagen geben.

Das Heidelberger Degenteam agierte dagegen etwas unglücklich: Im ersten Kampf des Turniers verloren sie gegen Italien mit einem Treffer – nur um am zweiten Tag im Achtelfinale noch mal gegen den gleichen Gegner antreten zu müssen. Wieder wurde es spannend, und wieder zogen Volker Oberkircher, Tobias Link und Dimitrije Pauljev den Kürzeren und landeten auf dem achten Platz. Mit Betreuer Daniel Strigel auf der Planche (statt daneben...) wäre der Turniersieg wohl kein Problem gewesen. Doch auch die Herrendegenfechter gingen nicht leer aus. Nachdem die Fechtanzüge gegen Abendkleidung getauscht waren, erhielten die Heidelberger bei der Siegerehrung nämlich gemeinsam das Tablett für die "meilleure equipe" (beste Mannschaft) und durften sich beim anschließenden Cocktail-Empfang im Ehrensaal stilvoll feiern lassen.

Rückfragen bitte an
Volker Oberkircher, Obmann Fechten
webmaster@volker-oberkircher.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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