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27. April 2004

Durch die Farnschlucht

"Tag der Offenen Tür" im Botanischen Garten mit Führungen

Im Viktoriahaus bei den Bromelien

Es gibt immer wieder was Neues zu entdecken im Botanischen Garten. So auch diesmal im Viktoriahaus bei den Bromelien. Foto: Alex

Eigentlich gehören sie ja eher in die Abteilung "Zoologie". Doch die liebeshungrigen Frösche in den Teichen des Botanischen Gartens erregen beim "Tag der offenen Tür" großes Publikumsinteresse. Bei zahlreichen Führungen erfahren die Gäste Nützliches für den eigenen Garten. Etwa, wie Kübel- und Teichpflanzen im Frühjahr zu behandeln sind oder wie man Gehölze richtig pflegt.

Nun verfügt der Botanische Garten bekanntlich über mehrere Pflanzensammlungen. Deshalb ist bei einer der Führungen durch die Gewächshäuser "Bromelien" ein Thema oder auch Wasserpflanzen wie die Riesen-Seerose, deren Blätter einen Durchmesser von bis zu 1,30 Meter erreichen und ein Gewicht von bis zu 60 Kilo aushalten. In die Kellerräume des benachbarten Institutsgebäudes steigen diejenigen ab, die einmal das ansonsten nicht zugängliche "Herbarium" besichtigen wollen. Dort lagert auf Regalen das "Eingemachte". Die Pflanzen im Glas sind in Alkohol eingelegt, etwa die Bromelie "Pitcairnia loki-schmidtii", die nach ihrer Entdeckerin (Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Schmidt) benannt ist.

Ihre Farbe haben die "alkoholisierten" Pflanzen leider verloren. Dafür entfaltet sich auf dem Außengelände ihre ganze Pracht. Bei einem Rundgang führt der Weg durch die "Farnschlucht" oder vorbei an "Alpenpflanzen auf Kalkstein". Die gewöhnliche Kuhschelle blüht da ebenso wie der blaue stängellose Enzian. An anderer Stelle ist einiges über die Vegetation in Weinbergen zu erfahren. Zum Beispiel, dass auf so einem Gelände die blaue Traubenhyazinthe blüht.

Schon Mal vom weißblühenden Blumen-Hartriegel aus Nordamerika gehört? Auch er wächst im Botanischen Garten. Die Natur zeigt sich in dem Garten gerade von ihrer schönsten Seite. Rhododendron und Flieder wetteifern in Sachen Schönheit miteinander. Derweil steht im Buchenwald der Bärlauch in voller Blüte und knospen die Maiglöckchen. Eine gute Gelegenheit, die beiden Pflanzen, die angeblich leicht miteinander zu verwechseln sind, genauer zu begutachten. Die Blätter der Maiglöckchen sind dicker und wachsen paarweise am Stängel.

Von Karin Katzenberger Ruf

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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und
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