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9. März 2004

Warmer Regen für die neue Universitäts-Kinderklinik in Heidelberg

Nach der Zusage aus Berlin: Der 47 Millionen Euro teure Neubau kann im Herbst begonnen werden

Der Klinikring im Neuenheimer Feld bekommt Zuwachs. Nach der finanziellen Zusage der Bundesregierung kann schon im Herbst mit dem Bau der 47 Millionen Euro teuren Kinderklinik begonnen werden. 2007 soll Einzug sein. Zwei Jahrespäter soll die Frauenklinik bezogen werden. Beide Kliniken entstehen im Westen des Klinikrings, an der Tiergartenstraße.

Erfreuliche Nachrichten für das Heidelberger Universitätsklinikum: Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn will die Ausgaben des Bundes für den Hochschulbau nicht weiter kürzen. Das heißt: Mehr als ein Drittel der von den Ländern neu angemeldeten Projekten können sofort begonnen werden. Dazu gehört auch der Neubau der Kinderklinik im Neuenheimer Feld, für den der Bund Millionenbeträge beisteuert. Kosten des Klinikneubaus: Rund 47 Millionen Euro.

Die Nachricht löste auch bei Professor Dr. Hans-Günther Sonntag vom Vorstand des Klinikums Freude aus. Ohne den "warmen Regen" aus Berlin wäre das Projekt möglicherweise bis auf den St. Nimmerleinstag verschoben worden. Die Universität selbst hat zwar immer noch die beachtliche Summe von 24 Millionen Euro beizusteuern, aber ein großer Brocken kommt aus Berlin. Von der Lautenschläger-Stiftung sind knapp 14 Millionen Euro zu erwarten, die Aktion für krebskranke Kinder sowie Land und Bund beteiligen sich am Klinikneubau, wie Sonntag gestern dazu mitteilte.

Der Neubau der Kinderklinik kann mit der aktuellen Finanzspritze noch in diesem Jahr begonnen werden. Im Herbst soll Baubeginn sein, 2007 könnte der Einzug über die Bühne gehen. Der Neubau wird ein weiteres Teilstück im Klinikring des Neuenheimer Feldes sein, der aus Kopfklinik, der neuen Medizinischen Klinik, der Schwerionenforschung, Frauen- und Kinderklinik besteht. Der Umzug in die neue Medizinische Klinik, die die Ludolf-Krehl-Klinik ablöst, besteht kurz bevor, die Schwerionenforschung neben der Kopfklinik wird ebenfalls bis 2007 Patienten aufnehmen können, die Frauenklinik bis 2009. Frauen- und Kinderklinik im Westen des Klinikrings sollen zum Ende des Ausbaus einen gemeinsamen Eingangsbereich an der Tiergartenstraße haben.

Die räumliche Nähe zur Frauenklinik ist Professor Hans-Günther Sonntag schon aus funktionalen Gründen wichtig. Die ursprüngliche Planung sah noch eine Trennung der beiden Kliniken vor. Die Frauenklinik ist derzeit noch in der Planungsphase, wie Rolf Stroux vom Bauamt der Universität dazu sagte.

Die Kinderklinik wird 90 stationäre Betten bekommen, 30 im tagesklinischen Bereich. Zwischen 500 und 700 Mitarbeiter wird die Klinik in fünf Abteilungen beschäftigen, der allgemeinen Pädiatrie, der pädiatrischen Kardiologie, der pädiatrischen Neurologie und der Radiologie.

Die Bundesregierung macht sich trotz der angespannten Haushaltslage stark für den Hochschulbau, wie es am Wochenende in Berlin hieß. Man wolle in den nächsten Jahren mindestens so viel Geld wie 2004 zur Verfügung stellen. In diesem Jahr gibt der Bund 925 Millionen Euro für den Hochschulbau aus.

Rolf Kienle

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Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
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