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24. März 2004

Faszination Geographie

Geographisches Institut der Universität Heidelberg erstmals bei der "Langen Nacht der Museen" – Überwältigender Andrang beim Kinderprogramm

Faszination Geographie

"Faszination Geographie" – so lautete das Motto des Geographischen Instituts bei der "Langen Nacht der Museen" im Rhein-Neckar-Dreieck am 20. März 2004. Gestartet wurde bereits am Nachmittag mit einem geographischen Bastel- und Abenteuerprogramm für Kinder. Der Erfolg war überwältigend! Über siebenhundert kleine Entdecker versammelten sich zwischen 15 und 19 Uhr an verschiedenen thematischen Stationen, um in konzentrierter Arbeit ihren eigenen Globus oder einen Tornado im Wasserglas zu basteln. Eigenständig einen Mini-Vulkan aus Sand zu modellieren und einen Ausbruch mit fließender Lava auszulösen, begeisterte nicht nur die Kleinen, sondern auch die Eltern. Im Kinder-Quiz wurde nach "1, 2 oder 3?" gefragt. Hier zeigten die Grundschüler in mehreren Spieldurchgängen ihr gutes Wissen rund um den Themenkreis Erde, Umwelt und Natur. Als Preis konnten von den stolzen Gewinnern mehrere Kinderatlanten mit nach Hause genommen werden.

Faszination Geographie

Gruselnd und zitternd tauchten die Kinder in die "peruanische Geisterecke" mit Skeletten und Nasca-Keramiken ein. Ganz nebenbei erfuhren sie auch eine Menge über des Leben der Nasca-Indianer, deren Lebensumstände in einem interdisziplinären BMBF-Forschungsprojekt vom Geographischen Institut erforscht werden. Mit ihren beeindruckenden Bodenzeichnungen in der Wüste Perus geben sie der Nachwelt noch heute einige Rätsel auf.

Im geomorphologisch-geoökologischen Labor untersuchten die jungen Forscher und später auch die Erwachsenen ihre mitgebrachten Wasser- und Bodenproben. Hier erfuhren sie aus erster Hand, was die Heidelberger Geographen zur Umweltforschung beitragen, warum es wichtig ist, mit modernsten Analysegeräten den Boden und das Wasser zu analysieren, und was uns die Ergebnisse über die heutige Welt aber auch über vergangene Zeiten verraten.

Faszination Geographie

Mit Begeisterung wurde von den Kindern das bunte Leben der Einzeller im Wasser entdeckt. Durch die Mikroskope betrachtet, erschlossen sich hier neue Welten. Diese begeisterten nicht nur nicht nur die Kinder, sondern auch viele Erwachsene, die zum Abendprogramm kamen.

In dessen Zentrum standen Kurzvorträge zu den Arbeitsgebieten der Geographie sowie über aktuelle Forschungsprojekte, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Geographischen Instituts vorgestellt wurden. Im bis Mitternacht sehr gut gefüllten Hörsaal waren die Themen so vielfältig wie die Geographie selbst. Sie reichten von den Grundlagen unseres Lebens – Wasser, Boden und dem sich wandelnden Klima – über die neuen Stadtviertel auf ehemaligen Militärgeländen bis zu den virtuellen Welten am Computer. Geographische Vorträge zum Tourismus in Heidelberg, zur Sicherheit in Neuenheim oder zur Hip-Hop-Kultur in unserer Stadt komplettierten das Programm. Die Geographie bietet eben viele spannende Seiten.

Das Vortragsprogramm wurde von einem Geo-Quiz à la "Wer-wird-Millionär?" begleitet. Mehrfach wurde im Verlauf des Abends unter den geographisch bewanderteren Gewinnern Exemplare des "Meyers Großer Weltatlas" verlost.

Faszination Geographie

Bis spät in die Nacht drängten sich die fast 2 000 Besucher bei der Auslosung, im Labor und bei den peruanischen Knochen und Keramiken. Es war gelungen, nicht nur die Leistungsfähigkeit des Geographischen Instituts, sondern auch seine Vernetzung innerhalb der Ruprecht-Karls-Universität und mit den verschiedenen Institutionen im Rhein-Neckar-Dreieck zu verdeutlichen.

Mit der Veranstaltung, die dankenswerterweise von privaten Sponsoren (Meyers Lexikonverlag – Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Capri Sonne, Heidelberger Brauerei und Bäckerei Mantei) unterstützt wurde, hat sich nicht nur das Geographische Institut, sondern sicher auch die Universität positiv nach außen dargestellt.

Kontakt:
Prof. Dr. Bernhard Eitel, Gerd Schukraft
Lehrstuhl Physische Geographie, Tel. 06221 54 45 71

Rückfragen von Journalisten auch an:
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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