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8. März 2004

Wenn der Darmkrebs früh erkannt wird, ist eine Heilung möglich

Der März 2004 ist Darmkrebsmonat / Heidelberger Experten informieren in einer Telefonaktion am 10. März von 18 bis 20 Uhr

Prof. Dr. Wolfgang Stremmel

Prof. Dr. Wolfgang Stremmel, Ärztlicher Direktor der Abteilung Innere Medizin IV der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, steht gemeinsam mit weiteren Experten an der Telefon-Hotline zu Darmkrebs zur Verfügung. / Foto: privat.

Der Monat März steht im Zeichen der Information über das Thema Darmkrebs. Im Rhein-Neckar-Raum bieten Experten der Gastroliga und des Heidelberger Kompetenznetzwerks Gastroenterologie der Bevölkerung eine Telefon-Hotline zu allen Fragen der Vorsorge, Früherkennung und Behandlung des Dickdarmkrebses an: Am 10. März 2004 von 18 bis 20 Uhr stehen sie am Telefon unter den Nummern 06221 / 56 68 00 bis 56 68 03 zur Verfügung.

Der Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) ist in Deutschland bei Männern und Frauen die zweithäufigste Todesursache durch Krebs. Jährlich erkranken etwa 57.000 Menschen, über 30.000 sterben jedes Jahr an den Folgen der Erkrankung. Im Gegensatz zu anderen Tumorarten kann Darmkrebs frühzeitig festgestellt und geheilt werden.

In einer konzertierten Aktion haben die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft, die Gastro-Liga, die Stiftung LebensBlicke und die Felix-Burda-Stiftung den März 2004 zum Darmkrebsmonat erklärt und zahlreiche Aktionen zur Aufklärung der Bevölkerung initiiert. Denn nach wie vor nehmen nur etwa 18 Prozent der Männer und 34 Prozent der Frauen regelmäßig das Angebot der Krebsfrüherkennungsprogramme an. Die Sterblichkeit an Darmkrebs könnte um bis zu 70 Prozent verringert werden, wenn die Teilnahme gesteigert würde.

Stuhltest kann nicht alle Tumoren erkennen / Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr empfohlen

Eine Möglichkeit der Früherkennung von Darmkrebs ist die Untersuchung einer Stuhlprobe auf winzige Blutspuren. Denn mehr als 90 Prozent der Darmtumoren entwickeln sich langsam über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren, zunächst als gutartige Wucherungen, sogenannte Adenome bzw. Polypen. Diese neigen zur Blutung und können deshalb durch eine Stuhlbluttestung erkannt werden. Eine große Studie an 46.500 Patienten hat gezeigt: Die Anwendung des "Hämoccult-Tests" konnte die Zahl der Tumorerkrankungen reduzieren. Bei einem positiven Befund sollte eine Darmspiegelung vorgenommen werden, bei der gutartige Polypen entfernt werden. Dadurch kann die Häufigkeit des Auftretens von Dickdarmkrebs um bis zu 90 Prozent vermindert werden.

Der Okkultbluttest ist zwar ein einfacher und preiswerter Test; er kann jedoch nicht alle Tumoren erkennen. Die Gründe dafür: Die veränderte Dickdarmschleimhaut blutet nicht kontinuierlich, die Tests werden oft nicht konsequent jährlich durchgeführt. Seit dem 1. Oktober 2002 ist die Vorsorgekoloskopie (Darmspiegelung) ab dem 55. Lebensjahr mit einer Wiederholung nach zehn Jahren von den Krankenkassen eingeführt worden. Mit dieser Untersuchung ist es möglich, sämtliche verdächtigen Veränderungen der Darmschleimhaut zu erfassen und Polypen rechtzeitig zu entfernen.

Im Rahmen einer Telefon-Hotline zum Thema Darmkrebs/Darmkrebsfrüherkennung stehen Ihnen am 10. März 2004 von 18.00 bis 20.00 Uhr folgende Experten zur Verfügung:

Dr. med. Hans Peter Beckenbach
Facharzt für Innere Medizin – Gastroenterologie Heidelberg
Tel. (0 62 21) 56 68 00

Privatdozent Dr. med. Walter Rexroth
Chefarzt des St. Vincentius-Krankenhauses Heidelberg
Tel. (0 62 21) 56 68 01

Prof. Dr. med. Wolfgang Stremmel
Ärztlicher Direktor der Abteilung Innere Medizin IV der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg
Tel. (0 62 21) 56 68 02

Privatdozent Dr. med. Jürgen Weitz
Oberarzt und Leiter der Sektion Chirurgische Onkologie an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg
Tel. (0 62 21) 56 68 03

Weitere Informationen (im PDF-Format):
www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/pressemitteilungen/2004/03/pm35_2.pdf

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Voßstraße 2, Gebäude 4040
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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