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2. Februar 2004

Das größte Transplantationszentrum im süddeutschen Raum

Zahl der Lebertransplantationen 2003 in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg fast verdoppelt / Steigerung auch bei der Nierentransplantation

Am Transplantationszentrum Heidelberg sind im Jahr 2003 insgesamt 73 Lebertransplantationen vorgenommen worden; damit konnte die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (39) fast verdoppelt werden. Das Heidelberger Zentrum ist mittlerweile das größte Lebertransplantationszentrum in Süddeutschland und liegt bundesweit an vierter Stelle hinter den Transplantationszentren Berlin, Essen und Hannover.

"Derzeit sind im Heidelberger Zentrum 134 schwerkranke Patienten angemeldet, die auf eine Lebertransplantation warten", sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Markus W. Büchler, Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeine und Viszeralchirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Mehr als 40 Prozent der Transplantationskandidaten im süddeutschen Raum sind somit auf der Heidelberger Warteliste registriert. Als wichtige Meilensteine für den Erfolg des Heidelberger Zentrums nennt Professor Büchler die Einführung neuer Transplantationstechniken in den vergangenen beiden Jahren die Verbesserung der Zusammenarbeit mit den zuweisenden Spezialisten, die Einführung der Lebendspende eines Leberteils sowie erstmals die Transplantation von Kindern.

2003 mehr Organspenden bundesweit und in Baden-Württemberg

2003 ist – nach Jahren der Stagnation – die Zahl der Organspenden nach dem Tod in Deutschland erstmals wieder gestiegen. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Neu-Isenburg, wurden 3.488 Spenderorgane entnommen, 325 mehr als im Vorjahr. Auch in Baden-Württemberg ist die Zahl der gespendeten Organe von 335 auf 455 gestiegen. Dadurch konnten mehr Patienten im Lande mit einem Transplantat versorgt werden.

Auch die Zahl der Nierentransplantationen im Heidelberger Zentrum konnte im vergangenen Jahr gesteigert werden. Insgesamt erhielten 68 Patienten ein Leichenspender-Transplantat; 4 Patienten, die seit ihrer Jugend an Diabetes litten, wurde gleichzeitig eine Bauchspeicheldrüse übertragen. Zusätzlich wurde 21 Patienten die Niere eines Angehörigen oder engen Freundes nach einer Lebendspende transplantiert. Derzeit sind beim Heidelberger Zentrum rund 400 Dialysepatienten registriert, die auf eine neue Niere warten.

Weitere Information im Internet:
http://www.chirurgieinfo.com/
http://www.transplantation-center.com/de/

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dr. h.c. Markus W. Büchler, Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeine und Viszeralchirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg
(Sekretariat): 06221 / 56-6201 (Frau Alffermann)

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Voßstraße 2, Gebäude 4040
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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