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19. Februar 2004

Spätestens am Abend wieder zu Hause

An der Heidelberger Universitäts-Kinderklinik wurde eine Tagesklinik für krebskranke Kinder eröffnet / Chemotherapie hat heute weniger Risiken

Früher mussten sie viele Wochen in der Kinderklinik verbringen, heute kommen sie am Morgen und gehen spätestens abends wieder nach Hause: Krebskranke Kinder und ihre Eltern können seit Oktober 2003 in der neuen onkologischen Tagesklinik der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg betreut werden, die Anfang Februar 2004 offiziell eröffnet wurde.

"Wir können etwa drei Viertel der krebskranken Kinder in der Tagesklinik behandeln", erklärt Prof. Dr. Dr. Andreas Kulozik, Ärztlicher Direktor der Abteilung Hämatologie, Onkologie und Immunologie an der Heidelberger Kinderklinik. Zuvor war die tagesklinische Behandlung in einem einzigen Zimmer der Heidelberger Klinik untergebracht. Die Kinder wurden in der Regel stationär aufgenommen und mussten wiederholt für mehrere Wochen auf ihr Zuhause verzichten. Für die Eltern, die oft bei ihren kranken Kindern in der Klinik blieben, sowie die Geschwister war dies stets eine schwere Zeit.

"Heute nehmen wir die Kinder stationär nur noch bei besonders komplizierten Chemotherapien oder bei Komplikationen auf", sagt Professor Kulozik. Auch sei für manche Familien die tägliche An- und Abreise zu weit, so dass diese Kinder ebenfalls für die Dauer der Chemo- und Strahlentherapie in der Klinik blieben. Heute hätte man mehr Erfahrung mit der Chemotherapie und ihren Nebenwirkungen und könne deshalb in vielen Fällen auf eine ständige stationäre Überwachung verzichten.

Die neue Tagesklinik bietet fünf Behandlungsplätze an und dient mit zusätzlichen Untersuchungsräumen gleichzeitig als Ambulanz. Sie ist wochentags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Drei Krankenschwestern und vier Ärzte kümmern sich um die jungen Patienten. Die hellen, freundlich gestalteten Räumen sind im Erdgeschoss eines Nebengebäudes der Kinderklinik angesiedelt und bieten Ausblick und Auslauf ins Grüne. In einem Nebenraum bereiten die Schwestern die Behandlung, meist Chemotherapeutika oder Blutpräparate vor, und haben durch ein Fenster ihre Patienten im Blick.

Von den Eltern und Kindern wird die neue Einrichtung begrüßt. Auch wenn man nur am Vormittag kommt, wird ein Mittagessen angeboten, Getränke stehen immer zur Verfügung, Schwestern und Ärzte nehmen sich Zeit für die jungen Patienten und ihre Bedürfnisse. Wie auf der Station werden sie hier von der Klinikschule und den Beschäftigungstherapeuten betreut. Anklang findet auch die separate Unterbringung von Tagesklinik und Ambulanz, da nun der eventuelle Kontakt mit ansteckenden Kindern in der Eingangshalle und gemeinsamen Wartebereichen nicht mehr befürchtet werden muss.

Kontakt:
Onkologische Ambulanz und Tagesklinik: Tel.: 06221 / 56-8381
Professor Dr. Dr. Andreas Kulozik: 06221 / 56-4555 (Sekretariat, Frau Leibhard)

Weitere Information im Internet:
www.med.uni-heidelberg.de/kinder/onko-haemo-immuno-3.html

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Voßstraße 2, Gebäude 4040
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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