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5. Februar 2004

"Lernen findet an Grenzen statt"

Sonntagsvortrag im Zoologischen Museum der Universität Heidelberg – Prof. Dr. Sabina Pauen, Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Biologische Psychologie, spricht in der Reihe "Grenzsituationen des Lebens" – Sonntag, 8. Februar, 11.00 Uhr, Großer Hörsaal des Zoologischen Instituts, Im Neuenheimer Feld 230

"Lernen findet an Grenzen statt"

Dass Lernen etwas mit Veränderungen in unserem Gehirn zu tun hat, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber was passiert eigentlich in den grauen Zellen, wenn wir etwas lernen? Und wie setzt die Beschaffenheit des Gehirns den Lernmöglichkeiten von Kindern und Erwachsenen altersspezifische Grenzen?

Wir wissen, dass unsere Schaltzentrale auch nach der Geburt noch wesentlichen Reifungsprozessen unterliegt. Ebenso ist bekannt, dass im Alter bei den meisten Menschen typische Degenerationserscheinungen auftreten, die die Funktionsfähigkeit des Gehirns wesentlich einschränken können. Indem wir das komplexe Wechselspiel zwischen körperlichen Reifungs- und Abbauprozessen einerseits und psychischen Leistungen andererseits untersuchen, werden wir immer besser verstehen, wie die Biologie dem menschlichen Lernen Grenzen setzt.

Das Thema hat aber auch noch eine weitere wichtige Facette. So lohnt es sich etwa zu fragen, welche Konsequenzen es für Lernprozesse hat, wenn wir in einer gegebenen Situation an die Grenzen unserer geistigen Leistungsfähigkeit, unserer Persönlichkeit oder unserer emotionalen Belastbarkeit kommen. Gilt hier pauschal das Motto: "Nur wer an seine Grenzen geht, kann über sich hinauswachsen"? oder gibt es auch Situationen, in denen Grenzerfahrungen schädlich für das weitere Leben sein können?

Und welchen Beitrag leistet die Psychologie, um Menschen bei der Überwindung von psychischen Grenzen behilflich zu sein? Der Vortrag wird deutlich machen, dass nicht nur die Zusammenhänge zwischen Lernen und Grenzerfahrungen vielschichtig sind, sondern auch die Ansätze, wie Grenzen überwunden werden können.

Prof. Dr. Sabina Pauen ist seit Januar 2001 Inhaberin des Lehrstuhls für Entwicklungspsychologie und Biologische Psychologie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg. Ihre aktuellen Forschungsinteressen beziehen sich auf Fragen der Informationsverarbeitung in der frühen Kindheit. Dabei spielt die Beziehung zwischen Gehirnentwicklung und mentalen Fähigkeiten eine zentrale Rolle. Zum Lehrstuhl gehört außerdem eine Familienberatungsstelle.

Das Zoologische Museum ist am Vortragstag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Rückfragen bitte an
Prof. Dr. Volker Storch
oder Dr. Henner Hollert
Tel. 06221 545655 oder 545650, Fax 546162
Volker.Storch@urz.uni-heidelberg.de
Henner.Hollert@urz.uni-heidelberg.de
http://web.zoo.uni-heidelberg.de/grenzen.htm

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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