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19. Februar 2004

Fernab vom Prunk

Bachs "Johannespassion" mit dem Chor der Universität Heidelberg

In leichtgewichtigem Fluss ertönte der Eingangschor von Bachs "Johannespassion": ein Anfang, der sogleich klarmachte, dass die interpretatorische Reise nicht zu Prunk und Pathos, sondern zu Natürlichkeit und Unmittelbarkei geht. Die Aufführung, die Heinz-Rüdiger Drengemann mit dem Großen Chor und Orchester der Universität Heidelberg in der Neuen Aula leitete, war eher der schlichten theologischen Botschaft zugewandt als der klanglichen Überwältigung. Bei aller zahlenmäßigen Größe sang der Chor angenehm schlank im Klang, reaktionsstark und leicht anspringend.

Die jungen Solostimmen fügten sich allerbestens in den interpretatorischen Ansatz. Luftig-leicht, duftig und fruchtig im Timbre sang Lydia Teuscher die Sopranarien, denen sie ebenso viel liebliche Innigkeit wie stellenweise betörenden Ausdruck gab. Manami Kusano gestaltete die Altarien mit lyrischer Dezenz und angenehm schlank in der stimmlichen Färbung, fand in ihrer zweiten Arie mit schön leuchtenden Tönen ergreifende Intensität und Tiefe. Große Emphase ließ der Tenor Seung-hee Park in seine Evangelistenberichte einfließen, stattete seine Arien mit schönster Elastizität und passioniertem Ton aus. Würzig im Timbre gab der Bariton Peter Maruhn den Christusworten würdiges Profil. Matthias Horn sang die Bass-Arien mit balsamischer Tönung, gestaltete überaus nuancenreich und brennend expressiv.

Die Prinzipien barocker Klangrede und historischer Spielpraxis brachte Drengemann dem Uniorchester nahe: Das flammend gespielte konzertante Cello-Solo, aber auch die schön elastisch musizierenden Soli von Oboen und Flöte zeigten, dass man sich neuen Herausforderungen lustvoll stellt.

Rainer Köhl

Rückfragen bitte an
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Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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