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14. Februar 2004

Heidelberger Arbeitsgruppe der Medizinischen Fakultät "Heicu-med" mit dem Landeslehrpreis ausgezeichnet

Staatssekretär Michael Sieber: Vorreiterrolle bei der Entwicklung moderner Unterrichtskonzepte in der Medizinischen Ausbildung

Die Arbeitsgruppe "Heicumed" (Heidelberger Curriculum Medicinale), der die fünf Hochschullehrer Dr. Jana Jünger, Professor Hubert Bardenheuer, Professor Michael Kirschfink, Dr. Jan Schmidt und Dr. Thorsten Steiner angehören, hat den mit 10.000 Euro dotierten Landeslehrpreis 2003 für die Universität Heidelberg erhalten. Der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Michael Sieber (MdL), überreichte den Preisträgern die Auszeichnung am 14. Februar in Heidelberg im Rahmen der Promotionsfeier der Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim. Die in dem neuen klinischen Curriculum ‚Heicumed' verwirklichte Verbindung von Theorie und Praxis ist als "besonders innovativ und für Baden-Württemberg und die ganze Bundesrepublik Beispiel gebend ", würdigte Sieber die Preisträger

Der Staatssekretär unterstrich die Bedeutung der Lehre an den Hochschulen: "Gute Lehre ist ein wichtiges Leistungsmerkmal der Hochschulen und ein Kernziel der Hochschulpolitik." Insbesondere durch die Reform der Medizinerausbildung und die im Sommer 2002 verabschiedete neue ärztliche Approbationsordnung sei den Medizinischen Fakultäten eine große Herausforderung erwachsen. Diese erfordere unter anderem eine Neugliederung des Prüfungswesens, eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie kleinere Gruppengrößen. Sieber hob hervor, dass die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg die Anforderungen der neuen Approbationsordnung an eine praxisgerechte Medizinerausbildung in hohem Maße erfülle. "Mit ‚Heicumed', das ganz wesentlich zur Qualitätsverbesserung des Medizinstudiums beiträgt, spielt die Universität Heidelberg eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung moderner Unterrichtskonzepte in der Medizinerausbildung."

Die Schaffung eines wettbewerblichen Hochschulsystems stehe im Zentrum der Hochschulpolitik des Landes, führte Sieber aus. "Zur Förderung innovativer Entwicklungen an den Hochschulen möchte das Land in Zukunft zunehmend das Instrument der Zielvereinbarung nutzen." Mit der Universität Heidelberg seien bereits Gespräche geführt worden. So sehe der Entwurf einer Zielvereinbarung zwischen der Medizinischen Fakultät Heidelberg und dem Ministerium die Erarbeitung eines integrierten Studienprogramms für Zahnmedizin namens "Heicudent" vor. Darüber hinaus sei der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Prüfungen in der Medizin geplant. Zur weiteren Verbesserung der Lehre sei der Anschluss des Heidelberger Trainingsprogramms an das "Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin", das von den Medizinischen Fakultäten in Freiburg, Tübingen und Ulm getragen wird, vorgesehen.

Rückfragen bitte an
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Tel. 0711 2793004, Fax 2793081
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Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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