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25. Februar 2004

Junge Forscher auf den Spuren des "Homo"

"Kinder-Uni im Netz" besuchte das Urgeschichtliche Museum

Kinder-Uni-Logo

Mauer. (jae) War der Homo heidelbergensis ein Mann oder eine Frau? Hat er allein gelebt oder war er mit ein paar Kumpeln zusammen? Warum war der Neandertaler dümmer als wir, obwohl er doch ein größeres Gehirn hatte?

Fragen über Fragen stellten Sabrina, Tania, Lukas und Malick zur Geschichte des Urmenschen. Sie sind Teilnehmer der Kinder-Uni im Netz (www.kinder-hd-uni.de) aus Heidelberg und wollten sich im Urgeschichtlichen Museum in Mauer über den weltberühmten Homo heidelbergensis informieren.

Im Urgeschichtlichen Museum in Mauer

An der menschlichen Entwicklung interessiert zeigten sich Sabrina, Tania, Lukas und Malick, vordere Reihe von links, dahinter Andrea Liebers, Günther Riedling, Kirsten Baumbusch und Stefan Zeh, von links. Foto: privat

Mit dabei war auch das betreuende Erwachsenen-Team mit Andrea Liebers, Kirsten Baumbusch und Stefan Zeeh. Günther Riedling vom Verein "Homo heidelbergensis von Mauer" hatte sichtlich seine Freude an den sehr interessierten Kindern und ihrem Wissensdrang. Vor allem merkte er, dass die neun- bis elfjährigen Kinder prima aufgepasst hatten, als er ihnen von dem einmaligen Fund in Mauer erzählte.

Besonders spannend fanden die jungen Forscher die Entwicklung des Menschen, die sie an den Schädelmodellen verfolgen konnten. Im Zentrum stand natürlich der 1907 in Mauer gefundene Unterkiefer des Homo heidelbergensis, den die Kinder in Kopie vor sich hatten. Er ist der älteste Mitteleuropäer mit einem Alter von rund 600.000 Jahren.

Theoretisch ging's dann an den Schautafeln weiter, die die stammesgeschichtliche Entwicklung des Menschen zeigten. Riedling erklärte den Kindern, dass die hier gezeigte Entwicklung wahrscheinlich nicht mehr so ganz stimme, da sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse ständig veränderten. Selbst unter den einzelnen Wissenschaftlern gebe es dazu verschiedene Meinungen.

Die jungen Wissenschaftler der Kinder-Uni im Netz aber waren sich einig, dass es im Urgeschichtlichen Museum von Mauer viel zu sehen gibt und sie das Thema Homo heidelbergensis noch weiter erforschen werden.

Rückfragen bitte an
Kirsten Baumbusch, RNZ
Baumbusch@rnz.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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