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9. Februar 2004

Wenn Wirtschaft und Wissenschaft liebäugeln

"Gesprächskreis Rhein-Neckar: Physikalische Forschung in Industrie und Hochschule" fand bei Roche Diagnostics statt – "Dieses Treffen ist ein Impulsgeber für die Region"

Dr. Klaus Pfeilsticker gelang der Nachweis von Wasserdimeren in der Atmosphäre.

Dr. Klaus Pfeilsticker gelang der Nachweis von Wasserdimeren in der Atmosphäre.

Er ist mittlerweile eines der wichtigsten Foren für Wirtschaft und Wissenschaft in der Region geworden: Der Gesprächskreis Rhein-Neckar. Und das zeigte sich auch am Donnerstagnachmittag wieder: Nicht weniger als 150 Hochschulforscher sowie Vertreter der Wirtschaft trafen sich bei Roche Diagnostics in Mannheim. Schon seit 1985 lädt zwei Mal im Jahr ein Patenunternehmen Wissenschaftler zum Gedankenaustausch ein. Unter dem Motto "Physikalische Forschung in Industrie und Hochschule" unterhielt man sich auf diese Weise nun bereits zum 38. Mal in zwangsloser Atmosphäre über vielversprechende wissenschaftliche Entwicklungen. Doch nicht nur die verschiedenen Vorträge sind beim Gesprächskreis Rhein-Neckar wichtig – sondern beim abschließenden Imbiss erweist er sich als ein beliebter Marktplatz der Ideen und der persönlichen Kontakte. "Gerade die Vielfalt der Themen und der Personen ist beim Gesprächskreis Rhein-Neckar interessant. Die physikalisch orientierten Wissenschaftler der Region hören hier von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die uns auf manchmal unerwartete, aber umso innovativere Weise zusammenführen können," so Dr. Wolfgang Petrich, der bei Roche Diagnostics als Projektleiter und Forschungsmanager tätig ist.

Das Spektrum der präsentierten Vorträge war von der einladenden Heidelberger Fakultät für Physik und Astronomie bewusst breit angelegt worden. Dr. Klaus Pfeilsticker vom Institut für Umweltphysik berichtete über den Nachweis von Wasserdimeren in der Atmosphäre. Dr. Reinhard Breuer vom Heidelberger Spektrum Verlag referierte zu dem Thema "Der Laie und die Wissenschaft." Einigkeit herrschte in der anschließenden Diskussion, dass es zunehmend wichtig wird, einer breiten Öffentlichkeit die Ergebnisse von Forschung zu vermitteln. "Dies ist jedoch gewiss keine einfache Aufgabe. In der Alltagssprache die richtigen Worte für hochkomplexe wissenschaftliche Sachverhalte zu finden, bleibt eine Kunst für sich", so Breuer. So beeindruckende wie ungewöhnliche 3-D-Bilder konnte Dr. Ernst Stelzer vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) präsentieren. Seine Forschergruppe untersuchte mit einem hochauflösenden Thetaweitfeldmikroskop biologische Objekte.

Als wissenschaftlicher Vertreter des Gastgebers sprach Dr. Wolfgang Petrich über die Anwendung von Mustererkennungsverfahren in der Infrarotspektroskopie am Beispiel von BSE. Ziel seiner Forschergruppe ist es, zuverlässige und kostengünstige Tests zu entwickeln, die bei der Erkennung verschiedener Erkrankungen, wie beispielsweise BSE bei Rindern, zum Einsatz kommen könnten. Dr. Guntram Scheible von der ABB stellte ein Funksensorsystem vor, mit dem bei Industrieanwendungen sowohl Energie als auch Daten drahtlos übertragen werden sollen. Den Abschluss im Reigen der Vortragenden bildete Professor Markus Oberthaler. Er widmete sich dem Thema: "Wenn Atome sich wie Wellen verhalten. Unser Alltag im Quantenlabor am Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg."

Beim abschließenden Imbiss fanden alle Teilnehmer sich noch einmal in lockeren Gesprächsgruppen zusammen und diskutierten. "Ich ziehe ein ausgesprochen positives Fazit des Nachmittags", so Professor Karlheinz Meier von der Universität Heidelberg. "Wenn ich mich so an den einzelnen Tischen umhöre, bin ich sicher, dass auch dieses Treffen wieder ein echter Impulsgeber für die Zusammenarbeit von Industrie und Hochschule in unserer Region sein wird."

Dr. Johannes Schnurr

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