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11. Februar 2004

Warten auf Alzheimer?

Vortrag von Professor Konrad Beyreuther vom Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg – Zoologisches Universitätsmuseum, 15. Februar 2004, 11.00 Uhr, Im Neuenheimer Feld 230

Selbstportrait Selbstportrait Selbstportrait

Selbstportraits des Alzheimer-Kranken William Utermohlen aus drei verschiedenen Jahren (1994, 1997 und 2000; die Diagnose Alzheimer-Krankheit wurde 1997 gestellt.)

Warten auf Alzheimer? Über eine Millionen Menschen in Deutschland sind mittendrin. Bald sollen es doppelt so viele sein. Die Scheune der Erinnerung brennt lichterloh, man muss nur alt genug werden, sagen die Spezialisten. Gibt es kein Entrinnen?

Einfache Antworten gibt es nicht, ist doch, "jeder Mensch ein einmaliger Mensch und tatsächlich für sich gesehen, das größte Kunstwerk aller Zeiten" (Thomas Bernhard "Der Untergeher"), in seinen Stärken und auch in seinen Schwächen.

René Descarts cogito ergo sum ist auch Schutz. Viel Lesen, häufiges Brett- oder Kartenspielen, Kreuzworträtsel lösen und ein Musikinstrument spielen schützen ebenso vor Alzheimer, wie ein Haustier und Tanzen. Neue Nervenzellkontakte werden gebildet, ein Prozess, der viel Gehirncholesterin verbraucht und so schützend wirkt. Auch eine ausgewogene an Pflanzenölen, Obst und Gemüse reiche Kost hält unsere Nervenzellen fit.

Ist die Krankheit ausgebrochen, kann der Arzt Medikamente verordnen, die zwar die Lebensqualität verbessern, nicht aber die Krankheit stoppen. Der Weg zu einer wirksamen Therapie scheint aber erkennbar zu sein.

Professor Dr. rer. nat., Dr. med. h. c. Konrad Beyreuther ist Inhaber eines Lehrstuhls für Molekularbiologie am Zentrum für Molekulare Biologie (ZMBH) der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit Februar 2001 ist er als Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz Mitglied des Baden-Württembergischen Kabinetts. Seine Publikationsliste enthält über 260 Beiträge zur Molekularbiologie der Alzheimer Krankheit und verwandter Neurodegenerationen.

Das Zoologische Museum ist am Vortragstag von 10.00-12.00 Uhr geöffnet.

Rückfragen bitte an
Prof. Dr. Volker Storch
oder Dr. Henner Hollert
Tel. 06221 545655 oder 545650, Fax 546162
Henner.Hollert@urz.uni-heidelberg.de
http://web.zoo.uni-heidelberg.de/grenzen.htm

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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