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30. Januar 2004

Wann beginnt die Existenz eines Menschen?

Öffentliche Vorlesung mit Professor Jens Reich am 4. Februar 2004 zu einem brisanten Thema im Schnittpunkt zwischen Medizin und Philosophie

Wann beginnt die Existenz eines Menschen? Um die Spannung zwischen dem philosophischen und dem biologischen Aspekt geht es bei der öffentlichen Vorlesung am 4. Februar um 18 Uhr im Auditorium der Print Media Academy, Kurfürstenanlage 52 – 60. Der Eintritt ist kostenlos. Prominenter Redner ist Professor Dr. Jens Reich vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Berliner Humboldt-Universität, der gleichermaßen als Bioinformatiker, Ethiker und Bürgerrechtler hervorgetreten ist.

Was kann und darf die Wissenschaft zu Beginn des Lebens? Wo sind moralische und ethische Grenzen? Die technische Machbarkeit von künstlicher Befruchtung, genetischer Diagnose und Auslese sowie des Klonen wirft dringende Fragen auf, denen sich Wissenschaft und Gesellschaft stellen müssen. Menschenrechte, Freiheit der Fortpflanzung und die Freiheit der Forschung geraten in Konflikt, je nachdem, wo man den Beginn der menschlichen Existenz als einmaliges Individuum setzt. Als ausgewiesener Fachmann in diesem brisanten Grenzgebiet zwischen Philosophie und Medizin beschäftigt sich Professor Reich seit Jahren mit diesem Spannungsfeld und wurde mehrfach dafür ausgezeichnet, u.a. mit dem Nationalpreis 2000 der Deutschen Nationalstiftung. Seit 2001 ist er Mitglied des Nationalen Ethikrates.

Der Vortrag wird im Rahmen des Heidelberger Forums "Biowissenschaft und Gesellschaft" präsentiert. Das Forum wurde vor zwei Jahren auf Initiative von Wissenschaftlern des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – dem Zentrum für Molekularbiologie (ZMBH) sowie der Medizinischen Fakultät Heidelberg – gegründet. Das Forum umfasst eine Reihe ausgewählter Vorträge von hochkarätigen Referenten. Finanziell unterstützt wird es von der Manfred Lautenschläger-Stiftung. Anliegen dieser Vorlesungen ist es, die Öffentlichkeit über wichtige Entwicklungen im Bereich der Biowissenschaften zu informieren.

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Voßstraße 2, Gebäude 4040
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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