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23. Januar 2004

Die einzige Chance auf medizinische Hilfe

Am 29. Januar bricht ein Team der Heidelberger Universitätskliniken auf, um Leprakranke in Kalkutta zu versorgen / Unterstützung durch "Pro-Interplast"

Die vierjährige Lalita aus Kalkutta kann nach der Operation wieder laufen.

Ein Erfolg des "Interplast-Teams": Die vierjährige Lalita aus Kalkutta kann nach der Operation wieder laufen. / Foto: A. von Reumont.

Die vierjährige Lalita litt seit ihrer Geburt unter Rachitis und "Säbelbeinen". Dass sie heute wieder problemlos laufen kann und ihre Beine nicht mehr verbergen muss, verdankt sie einem Team von Ärzten, Krankenschwestern und Physiotherapeuten der Heidelberger Universitätskliniken, das in den beiden vergangenen Jahren auf Initiative der gemeinnützigen Organisation "Pro-Interplast" unentgeltlich medizinische Hilfe im Lepradorf in Titagarh/Kalkutta geleistet hat. Durch zwei Operationen konnte Lalita geholfen werden. Bei den Einsätzen werden jährlich 70 Patienten, die an schweren Behinderungen und Entstellungen durch ihre Lepraerkrankung leiden und keinerlei Chancen auf eine medizinische Behandlung gehabt hätten, unentgeltlich operiert und nachbehandelt.

Am 29. Januar 2004 tritt erneut ein Heidelberger Team die Reise nach Kalkutta für einen zweiwöchigen Intensiveinsatz an. Dazu gehören die Anästhesisten Dr. Meike Krüger und Dr. Jens Plachky sowie die Schwester Kerstin Weichelt von der Heidelberger Universitätsklinik für Anästhesiologie und Anne von Reumont, Leiterin der Physiotherapie an der Stiftung Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg. Zu ihnen stoßen OP-Schwester Gabi Ziegler, Bürgerhospital Frankfurt, der plastische Chirurg Dr. Albert Peek, Klinik Vogtareuth, Oberbayern, sowie die ehemaligen Mitarbeiter der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, Dr. Matthias Axt, Armidale in New South Wales, und Dr. Bettina Kuesgen, London.

Für ihren Einsatz haben die Teilnehmer zwei Urlaubswochen geopfert. Im Gepäck sind 500 Kilogramm Operations- und Verbandsmaterial, das z.T. von der Orthopädischen Universitätsklinik ausgeliehen wird, sowie willkommene Geschenke für die Kinder des Lepradorfes. Im vergangenen Jahr wurden die Kosten für das Übergewicht von British Airways übernommen.

Der Einsatz wird weitgehend durch Pro-Interplast Seligenstadt finanziert. Spenden für den Einsatz sind willkommen: Pro-Interplast, Kontonummer 280 208, Volksbank Seligenstadt, BLZ 506 921 00. Weitere Information im Internet: http://www.pro-interplast.de

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Voßstraße 2, Gebäude 4040
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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