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8. Januar 2004

Neues Center macht Absolventen fit für Amerika

Das Heidelberg Center for American Studies hat seine neuen Räume in der Schillerstraße bezogen – Einrichtung steht auf drei Säulen: Forum, Forschung und Lehre

In der Schillerstraße 4-8 wurde fleißig gearbeitet: Studenten und Doktoranten haben Schreibtische und Regale aufgebaut, Computer und Kopierer angeschlossen, eine Homepage erstellt und New York- und Heidelberg-Fotografien an die Wände gehängt. Pünktlich zur Einweihung konnten die neuen Büroräume des Heidelberg Center for American Studies (HCA) bezogen werden.

Das HCA wurde am 1. Mai 2003 auf Initiative von Hochschullehrern als interdisziplinäres Forschungszentrum gegründet. Es ist als geistes-, sozial-, und staatswissenschaftliches Forschungs- und Lehrinstitut von internationalem Rang konzipiert.

"Sinn des HCA ist die intensive Amerikaforschung", erklärt Projektmanager Alexander Emmerich. Neben Emmerich arbeiten noch zwölf weitere studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sowie wissenschaftliche Mitarbeiter in den neuen Räumen der Weststadt. "Das HCA steht auf drei Säulen", sagt Emmerich: "Forum, Forschung und Lehre." Er erklärt: "Das Forum ist die Säule, über die wir an die Öffentlichkeit treten und eine Kommunikationsbasis zwischen Wirtschaft, Medien, Politik und Studenten herstellen". Da gibt es beispielsweise seit einem Jahr in jedem Wintersemester die öffentliche Vorlesung "Typisch Amerikanisch", die Wissenschaftler aus zehn Disziplinen ins Leben gerufen haben. Auch Austauschprogramme mit amerikanischen Institutionen und Universitäten sind geplant. Außerdem werbe Gründungsdirekter Detlef Junker und Curt-Engelholm-Stiftungsprofessor für amerikanische Geschichte in der Öffentlichkeit intensiv und erfolgreich für Spender in den USA und in Deutschland.

"Kern des Heidelberg Center for American Studies ist jedoch die Lehre", erläutert Emmerich weiter. "Zusammen mit Professoren aus zehn verschiedenen Disziplinen bereiten wir seit etwa zwei Jahren den neuen Studiengang Master in American Studies vor." Jeweils 25 Hochschulabsolventen können im Wintersemester 2004/5 mit dem gebührenpflichtigen, einjährigen Aufbaustudiengang in englischer Sprache beginnen und interkulturelle Kompetenz über die USA erwerben. "Es ist das erste Mal, dass Heidelberger Hochschullehrer verschiedener Wissenschaften zusammen einen Studiengang anbieten", betont Emmerich. Beteiligte Disziplinen sind Geschichte, Anglistik, Politologie, Soziologie, Jura, Wirtschaftswissenschaften, Geographie, Musikwissenschaften, Theologie und Philosophie.

Besonders die Wirtschaft habe ein großes Interesse daran, Mitarbeiter kompetent für Amerika zu machen. Für Graduierte, die sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit Amerikanischer Geschichte, Politik und Kultur beschäftigen, bietet das HCA im Frühjahr die einwöchige Spring Academy an. Generell versteht sich das Zentrum für Amerika-Studien als Vermittler zwischen Europa und den USA und als internationale Begegnungsstätte.

Alexander Emmerich koordiniert innerhalb des HCA die Forschung: "Unser erstes dreijähriges Projekt beschäftigt sich mit der Nordamerikaauswanderung".

Sieben promovierende oder bereits promovierte Historiker, Anglisten und Geographen untersuchen die Akkulturation (Kulturanpassung) zwischen deutschen Einwanderern und amerikanischer Empfängerkultur im 19. Jahrhundert und den Einfluss der Angleichung der Kulturen auf die Erinnerungskultur in den USA und Deutschland. Emmerich beispielsweise schreibt seine Doktorarbeit über Johannes Jacob Astor.

Bettina Hahne-Waldscheck

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