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6 Dezember 2003

Verleihung der Ruprecht-Karls-Preise, des Fritz Grunebaum-Preises und des Umwelt-Preises der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung – Grußwort des Rektors

Grußwort des Rektors der Universität Heidelberg, Professor Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhoff, anlässlich der feierlichen Verleihung der Ruprecht-Karls-Preise, des Fritz Grunebaum-Preises und des Umwelt-Preises der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung

Sehr verehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Sie uns mit Ihrem Besuch eine große Freude bereiten,
sehr verehrter Herr Altrektor Siebke,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
im Jahreskalender der Ruprecht-Karls-Universität markiert dieser Tag, an denen die Ruprecht-Karls-Preise, der Fritz Grunebaum-Preis sowie der Umweltpreis der Victor und Sigrid Dulger Stiftung verliehen werden, einen der Höhepunkte im akademischen Leben der Ruperto Carola. Zu diesem Festtag begrüße ich deshalb vor allem anderen die zu ehrenden Doctores, die uns diese Freude bereiten, und ihre Anverwandten und Freunde.

Willkommen heiße ich aber auch im Namen der ganzen Universität die Damen und Herren Professoren, die die zu preisenden Arbeiten in Jahresspannen als Doktormütter und -väter betreut haben, und alle Kolleginnen und Kollegen, die sich samt Assistenten, Lektoren und Studenten zu diesem Festakt in der Alten Aula der Ruprecht-Karls-Universität eingefunden haben - unter diesen namentlich: Herr Professor Härle, dem ich für die Übernahme der Laudationes herzlich danke, und Herrn Professor Kiesel, dem die Universität für die Übernahme des Festvortrages dankbar verbunden ist.

Mein herzlicher Willkommensgruß gilt schließlich den Freunden unserer Universität, unter diesen insbesondere den Herren Ehrensenatoren und den Stiftern der heute zu verleihenden Preise: Frau Sigrid Dulger und Herrn Ehrensenator Professor Dulger sowie Herrn Schreier, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Universitär Heidelberg.

Mit den Preisen der heutigen Tages ehrt die Ruprecht-Karls-Universität aus dem Kreise ihrer jüngsten Nachwuchswissenschaftler die besten der besten, die top seven. Und die besten sind die sieben Doctores tatsächlich: zunächst mussten sie sich innerhalb ihrer Fakultäten durchsetzten, um von diesen jeweils zusammen mit anderen ebenfalls vorzüglich ausgewiesenen Doctores dem Preiskomitee vorgeschlagen zu werden. Diesem oblag sodann die ebenso schwierige wie reizvoll-vergnügliche Aufgabe, aus diesem Kreis durch und durch exzellenter Nachwuchswissenschaftler die allerbesten herauszufinden. Was das für die nahezu 800 Promotionen, die im letzten Jahr an der Universität Heidelberg abgeschossen wurden, bedeutet, lässt sich rechnerisch ganz einfach belegen: die zu Ehrenden repräsentieren das oberste, das erste Prozent aller Heidelberger Promotionen. Hierzu beglückwünsche ich die Doctores schon an dieser Stelle.

Aber dieser Festakt heute ist nicht allein ein Augenblick individuellen Glücks, in ihm prägt sich zugleich und darüber hinaus für die Ruperto Carola institutionelles aus: ihr Charakter als forschungsorientierte Volluniversität, die im Wettbewerb unter den Universitäten und anderen Hochschulen mit ihrer Forschung und forschungsbasierter Lehre weltweit wahrgenommen werden will, vorzüglich jedoch mit ihrem wissenschaftlichen Nachwuchs. Er ist das größte Glückspfand dieser Universität, eine der herausragendsten "Doktorschmieden" in Deutschland, und erfüllt uns mit besonderem Stolz. Und so trifft es sich aufs Schönste, dass eine Heidelberger Doktorin als Heidelberger Professorin in diesen Tagen einen der deutschen Nobelpreise errungen hat: die Leibniz-Preisträgerin Hannah Monyer.

Auch und vor allem über ihre Nachwuchswissenschaftler definiert sich die Ruperto Carola als Eliteuniversität und wird diese ihre Stellung über die Promotionen betont weiter absichern und ausbauen. So wollen wir das neue Organisationselement des Promotionskollegs universitätsweit nutzen, um die Qualität der Promotionsphase noch weiter zu steigern, aber auch um hier und da die Zahl der Promotionen spürbar zu erhöhen - nicht zu zuletzt unter noch kreativerem Einsatz, der der Universität Heidelberg zufließenden Drittmittel. Allerdings werden alle Beteiligten geflissentlich darauf bedacht sein müssen, dass im Promotionskolleg die kreative Eigenverantwortlichkeit der Doktoranden gewahrt bleibt und gestärkt wird, um naheliegender Verschulung zu begegnen.

Als Feld universitärer Elite in Heidelberg konzipiert, werden die Promotionen und Promotionskollegs Rückwirkungen auf die davor liegenden Studienabschnitte entfalten: Die neu einzuführenden Bachelor- und Masterstudiengänge werden an der Ruprecht-Karls-Universität so zu konzipieren sein, dass der Masterabschluss hier auf eine anschließende Promotion hin anzulegen ist und konsequent der vor der Masterphase liegende Bachelor-Abschluss in Heidelberg einen qualitativ so angelegten Masterstudiengang eröffnet. In dieser Weise konzipierte Elitestudien verlangen unabweislich nach Eingangsprüfungen von hoher Qualität. Für die prüfenden Professoren hat dies großen Zeitaufwand zu Folge, aber zugleich die besondere Freude, mit herausragende befähigten und motivierten Studierenden zusammenarbeiten zu dürfen. Die molekulare Biotechnologie hat es der ganzen Universität bewiesen. Exzellenz und Elite verlangen von allen Beteiligten steten Einsatz und große Anstrengungen.

Ausbildungsziel der Ruperto Carola darf aber nicht nur eine Funktionselite, sondern muss zugleich eine Werteelite sein.

Hiefür liefern Volluniversitäten mit dem Profil der Universität Heidelberg das Fundament und die Vorraussetzungen. Wertebezogene Elemente werden noch stärker in Ausbildung und Nachwuchsforschung zu integrieren sein. Dazu gehören der Blick und eigene Aktivitäten außerhalb des Tellerrades im eigenen Fach. Dies möchte Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren, die Universität heute vor Ohren und Augen führen: zu Ohren durch die Musik, für die wir die Damen Jeffe und Schild herzlich zu danken haben, und vor Augen durch die Bilder des Heidelberger Staatsrechtlers Professor Haverkate, die Ihnen schon im Entree zur Alten Universität begegnet sind.

Nun aber behände zurück zu den Preisträgern des heutigen Tages, zu unseren doctores. Sie stehen im Mittelpunkt dieses Festaktes, sie haben sich ihren Erfolg mit Genie und Fleiß erarbeitet; ihnen gilt mein Glückwunsch und der Dank ihrer Alma mater. Denn in ihren doctores spiegelt sich die Ruperto Carola gern.

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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