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6. Dezember 2003

Die Besten aus der "Doktorschmiede"

Feierstunde in der Alten Aula der Universität: Drei Preise für sieben Nachwuchswissenschaftler

Preisträger und Honoratioren

Preisträger und Honoratioren: (von links) Nicole Sommerschuh, Wilfried Härle, Andre Weiß, Michael Doran, Peter Dewald, Bernhard Schreier, Rektor Peter Hommelhoff, Sigrid Dulger, Claus Wendt, Gerd Hönninger, Viktor Dulger und Heike Grundmann. Foto : Kresin

Das Prinzip der Belohnung wirkt offenbar auch auf akademischer Ebene motivierend. So zumindest Heike Grundmann, die bei einer Feierstunde in der Alten Aula der Universität neben vier weiteren Ausgewählten den mit 3000 Euro dotierten Ruprecht-Karls-Preis entgegennahm. Den Fritz-Grunebaum-Preis in gleicher Höhe erhielt Nicole Sommerschuh. Der auf 5000 Euro festgesetzte Umwelt-Preis der Victor und Sigrid Dulger-Stiftung ging an Gerd Hönninger. "Preise sind an deutschen Universitäten eher rar", sagte Heike Grundmann und mutmaßte, diese könnten als "überflüssig" erachtet werden wie mancher Wissenschaftszweig. "Das scheinbar Überflüssige ist oft das Notwendige", fügte sie an.

Rektor Professor Peter Hommelhoff lobte die sieben Preisträger als "die Besten der Besten" und als jene "ein Prozent", die bei jährlich etwa 800 Promotionen in Heidelberg die Spitze des hoch qualifizierten Nachwuchses bildeten. Die Ruperto Carola ist seiner Schilderung nach im Übrigen "eine der herausragendsten Doktorschmieden Deutschlands".

Den Inhalt der Doktorarbeiten stellte Professor Wilfried Härle vor. Heike Grundmann widmete sich der Hermeneutik des Erinnerns am Beispiel des Dichters Hugo von Hofmannsthal und damit der Metapher vom "Buch des Lebens". Der US-Nationalsport "Baseball" war Thema für Peter Dewald. Ist er Abbild der Demokratie des 19. Jahrhunderts oder gar Ersatzreligion? Nach Härles Ansicht kann die Arbeit zum Verständnis amerikanischer Mentalität beitragen.

"Krankenversicherung oder Gesundheitsversorgung?": Die Systeme verglich Claus Wendt am Beispiel der Länder Deutschland, Österreich, Dänemark und Großbritannien. Hier liege ein Beitrag vor, der dazu beitragen könne, die anstehenden politischen Entscheidungen im Lande auf noch besserer empirischer und argumentativer Grundlage zu fällen, so Härle.

Mit neuartigen Molekülen, deren Gerüst in abgewandelter Form sowohl im Blutfarbstoff des Menschen wie auch im Chlorophyll von Blättern und in Vitamin B 12 als Baustein erhalten ist, beschäftigte sich Andre Weiß. Wie es hieß, könnte die Arbeit unter anderem für die Tumor-Therapie von Bedeutung sein. Aus der Theoretischen Physik stammt die Arbeit von Michael Doran. Es geht um die Expansion des Universums und die so genannte "Quintessenz" als Energieform.

Auf einen deutschen Auswanderer, der als Unternehmer in den USA zu viel Geld kam, geht der Fritz-Grunebaum-Preis zurück, den Nicole Sommerschuh für ihre Dissertation über die Regelungen bezüglich Berufshaftung und -aufsicht bei Wirtschaftsprüfern im Vergleich mit Rechtsanwälten und Notaren in Empfang nahm.

Das Streulicht der Sonne vor deren Aufgang und Untergang spielte bei den Untersuchungen von Gerd Hönninger eine Rolle, der damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der "Ozon-Chemie" leistete. Dafür gab es den Umwelt-Preis der Dulger-Stiftung.

Als Vorsitzender der Stiftung Universität, die die Ruprecht-Karls-Preise vergibt, würdigte Bernhard Schreier die "geduldige, forschende Neugierde" derer, die damit ausgezeichnet wurden. "Früchte, die man entdeckt hat, gedeihen nur, wenn auch das Klima und das Umfeld stimmen", sagte Schreier. Deshalb gratuliere er neben den Preisträgern und den Doktorvätern den Fakultäten und Instituten, in denen die Arbeiten entstanden.

"Literatur und Politik in der Bundesrepublik Deutschland" lautete das Thema des Festvortrags von Professor Helmuth Kiesel. Er zeichnete ein Bild vom schriftstellerischen Einfluss auf das politische Geschehen.

Karin Katzenberger-Ruf

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