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1. Dezember 2003

Universität Heidelberg sucht für die Wissenschaftliche Weiterbildung die Zusammenarbeit mit einem professionellen Partner

Ausschreibung in Anlehnung an die Verdingungsordnung für Freiberufliche Leistungen (VOF) für eine Kooperation zwischen der Universität Heidelberg und einem externen Weiterbildungsanbieter

Universitäten stehen nicht nur im Wettbewerb um die besten Professoren, die beste Forschung oder die innovativsten Studiengänge. Der Wettbewerb wird verstärkt spürbar im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung. Darunter sind Angebote zu verstehen, die gezielt für berufstätige Akademiker entwickelt werden. Die Universität Heidelberg bietet bereits seit 1995 Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung, vornehmlich in den medizinischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen.

Die Universität will sich im Weiterbildungsmarkt neu positionieren und damit auf die stetig steigende Nachfrage nach beruflichen Weiterbildungsangeboten reagieren. Die Universität fühlt sich hierbei einerseits ihrem gesetzlichen Auftrag zur wissenschaftlichen Weiterbildung verpflichtet, andererseits reagiert sie damit auf das Erfordernis, in der Wissensgesellschaft die Bedingungen für das lebenslange Lernen und die berufliche Weiterbildung zu verbessern.

Im Rahmen der Fortentwicklung der wissenschaftlichen Weiterbildung will sich die Universität durch die Nachfrageorientierung der Angebote leiten lassen und strebt hierzu eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft an. Ihre Stärke – die Nähe zur aktuellen Forschung und die wissenschaftliche Exzellenz der in Heidelberg vertretenen Disziplinen – will die Universität mit einem Partner ergänzen, der seine Kernkompetenzen in der Organisation und im Management von Weiterbildungsaktivitäten beisteuert.

Die Universität schreibt hierzu die Kooperation mit einem Weiterbildungsanbieter aus und ruft diese auf, sich mit einem Angebot zu beteiligen. Für die Teilnahme sind die folgenden Aspekte zu beachten:

1. Leistungen der Universität

Die Universität wird in die geplante Kooperation unter anderem die Angebote Bioinformatik, Gesundheitsmanagement, Mediation und Medizincontrolling einbringen. Die Universität übernimmt die Verantwortung für die Inhalte und die Qualität der Programme. Zu ihren Aufgaben gehören

  • die Curriculumentwicklung und Dozentenauswahl,
  • die Weiterentwicklung der bestehenden und die Entwicklung neuer Programme sowie
  • die Qualitätssicherung der Angebote.

Für die einzelnen Programmbereiche werden Beiräte gebildet, in denen die Universität, Unternehmen und der Kooperationspartner vertreten sind. Sie entscheiden über die Umsetzung der Programmvorschläge. Die institutionelle Anbindung erfolgt über das Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung. Der Marktauftritt liegt bei der Universität.

2. Leistungen des Kooperationspartners

Die Universität strebt zum frühest möglichen Zeitpunkt die Kooperation mit einem professionellen Weiterbildungsanbieter an. Die Universität legt großen Wert auf die Reputation des Anbieters. Sie setzt bei den interessierten Anbietern die Bereitschaft voraus, sich mit den speziellen Bedingungen der wissenschaftlichen Weiterbildung vertraut zu machen. Der Kooperationspartner soll die folgenden Leistungen erbringen:

  • Marktanalyse: Darunter verstehen wir unter anderem die Analyse von Wettbewerbern, Angebotsvergleiche, Zielgruppen, den zu erwartenden Bedarf, eventuell Partnerinstitutionen;
  • Marketing und Vertrieb (insbesondere Zielgruppenidentifikation und Zielgruppenansprache, Entwicklung einer Vermarktungsstrategie, Bewerbung);
  • Teilnehmer-, Dozenten- und Veranstaltungsmanagement sowie
  • die finanzielle Abwicklung der Programme.

Die unternehmerische Verantwortung liegt zu gleichen Teilen bei beiden Kooperationspartnern.

3. Angebotsunterlagen

Die Universität bittet die Vorschläge für eine Kooperation zu präzisieren. Erwartet werden

  • Referenzen vergleichbarer Objekte mit Angabe einer Ansprechpartnerin / eines Ansprechpartners (Telefonnummer);
  • konzeptionelle Vorschläge für die unter "2. Leistungen des Kooperationspartners" genannten Anforderungen;
  • eine Unternehmensdarstellung einschließlich der Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung (u.a. Umsatz- und Personalentwicklung in den betreffenden Unternehmensbereichen).

Die Frist für die Einreichung der Unterlagen endet am 12. Dezember 2003 um 10 Uhr. Die Unterlagen sind in dreifacher Ausfertigung an die folgende Adresse zu senden:

Universität Heidelberg
Dezernat 4
Zentrale Beschaffungsstelle
z. Hd. Herrn Thomas Schraysshuen
Seminarstraße 4
69117 Heidelberg
Ausschreibungsunterlagen und Vorlage für den Umschlag.


Diese Informationen finden Sie auch unter www.uni-heidelberg.de. Bei Rückfragen steht Ihnen in der Universität Dr. Andreas Barz, Direktor des Zentrums für Studienberatung und Weiterbildung, zur Verfügung (Telefon 06221 / 542451).

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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