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25. November 2003

Von der Stammzell-Behandlung bis zur Herztransplantation

Pressekonferenz: "Herzmuskelschwäche und Herztransplantation: Moderne Behandlungskonzepte und neue Forschungsergebnisse"

An einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden in Deutschland mehr als eine Million Menschen. Meist ist sie Folge von Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen, die direkt den Herzmuskel betreffen, z.B. arteriosklerotischer Verschluss der Herzkranzgefässe (Herzinfarkt), Entzündung (Myokarditis) oder Herzmuskelschwäche (Kardiomyopathie). Bei einem Drittel der Patienten spielen vermutlich Erbfaktoren eine Rolle. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium ist das Leistungsvermögen der Patienten stark eingeschränkt; es drohen Wassereinlagerung in der Lunge sowie lebensgefährliche Rhythmusstörungen.

Herzinsuffizienz lässt sich effektiv behandeln. Haben moderne Therapien mit Medikamenten und/oder Schrittmachern keinen Erfolg, wird eine Herztransplantation in Betracht gezogen. Das Universitätsklinikum Heidelberg gehört zu den Zentren in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig mit der Erforschung und Behandlung der Herzinsuffizienz befassen. Die Abteilung für Kardiologie ist zudem Koordinator für die Erforschung genetischer Herzerkrankungen im Nationalen Genomforschungs-Netzwerk und Initiator eines Herzinsuffizienz-Registers in der Rhein-Neckar-Region, das die Erbfaktoren untersucht.

Am 5./6. Dezember findet in Heidelberg das Internationale Symposium "Herztransplantation 2003" statt. Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz ein

"Herzmuskelschwäche und Herztransplantation: Moderne Behandlungskonzepte und neue Forschungsergebnisse"

am 4. Dezember, 11.30 Uhr in der Ludolf-Krehl-Klinik, Bergheimer Straße 58, im Seminarraum I, 1. Obergeschoss.

Ihre Gesprächspartner sind u.a. Prof. Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Abteilung Kardiologie, Pulmologie und Angiologie sowie Prof. Dr. Siegfried Hagl, Ärztlicher Direktor der Abteilung Herztransplantation am Universitätsklinikum Heidelberg.

Klinische Studie mit Stammzellen / Vorbereitung für Gentherapie

Neben dem neuen Konzept einer gemeinsamen integrierten Behandlung mit niedergelassenen Ärzten möchten wir Ihnen innovative Forschungsansätze, die zum Teil ihren Weg bereits in die Klinik gefunden haben, vorstellen. In einer klinischen Studie an Patienten mit Herzinfarkt und peripheren Durchblutungsstörungen wird derzeit untersucht, ob Stammzellen das geschädigte Gewebe wiederherstellen können. Als Vorbereitung für eine Gentherapie ist im Experiment der Transfer spezifischer Gensonden sowie die Identifikation von Molekülen gelungen, die entscheidend für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz sind.

Weiterer Schwerpunkt der Heidelberger Forschung ist das "Immunmonitoring": Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz haben ein gestörtes Immunsystem. Ziel der wissenschaftlichen Untersuchung ist die Identifikation von Genmustern, mit deren Hilfe der Schweregrad der Krankheit und die Wirksamkeit einer Behandlung beurteilt werden kann. Neue Forschungsergebnisse liegen ebenfalls zur Beurteilung einer Abstoßung nach Herztransplantation vor: Anhand der aktivierten Gene kann frühzeitig die gefährliche Reaktion des Körpers auf das fremde Organ festgestellt werden.

Bitte teilen Sie uns auf beiliegendem Faxantwortbogen mit, ob Sie an der Pressekonferenz teilnehmen werden und/oder an den Presseunterlagen interessiert sind.

Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen! Das Programm befindet sich im Anhang oder kann zur Tagung heruntergeladen werden unter: http://www.med.uni-heidelberg.de/med/med3/allgemeines/events/htx_symposium.pdf

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.htx-heidelberg.de

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Voßstraße 2, Gebäude 4040
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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