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26. November 2003

Prof. Dr. Michael Grunze mit Max-Planck-Forschungspreis 2003 ausgezeichnet

Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff gratulierte dem Preisträger und hob seine Verdienste für die Internationalisierung der Heidelberger Spitzenforschung hervor

Prof. Dr. Michael Grunze

Prof. Dr. Michael Grunze, Physikalisch-Chemisches Institut der Universität Heidelberg, wird heute in Berlin mit dem "Max-Planck- Forschungspreis für internationale Kooperation 2003" ausgezeichnet. Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff gratulierte dem Preisträger und hob seine Verdienste für die Internationalisierung der Heidelberger Spitzenforschung hervor: "Professor Grunze hat sich seit Beginn seiner akademischen Laufbahn für Kooperationen mit einer großen Anzahl internationaler Wissenschaftler verdient gemacht." Max-Planck-Gesellschaft und Alexander von Humboldt-Stiftung verleihen die Max-Planck-Forschungspreise des Jahres 2003 an insgesamt zwölf Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Disziplinen. Die Auszeichnungen sind mit je 125 000 Euro dotiert und bieten einen flexiblen Rahmen für gemeinsame Projekte hochqualifizierter deutscher und ausländischer Forscher.

In besonderer Weise hervorzuheben ist Prof. Grunzes aktuelle Kooperation mit Prof. Kreuzer, Dalhousie University, Canada. Diese intensive Zusammenarbeit führte zu bisher 13 erstklassigen Publikationen und mehreren geförderten Forschungsprojekten (VolkswagenStiftung, BMBF, Office of Naval Research (USA)) zwischen der kanadischen Universität und der Universität Heidelberg. Die Arbeiten der Professoren Grunze und Kreuzer handeln vor allem über die Proteinresistenz von Polymeroberflächen. Hierbei liegt die Expertise von Professor Grunze auf der experimentellen und die von Professor Kreuzer auf theoretischer Seite – eine exzellente Ergänzung.

Diese Thematik ist von industrieller Wichtigkeit im Bereich der Biotechnologie und findet international sehr hohe Anerkennung. Die Erkenntnisse über die Ladungseigenschaften von Oberflächen und über das molekulare Verhalten an unterschiedlichen Grenzflächen geht bereits in erste Vorlesungsreihen an internationalen Universitäten ein. In aktuellen Forschungsthemen beschäftigen sich beide Gruppen mit der Entwicklung einer holographischen Mikroskopietechnik für die Biophysik. Alle genannten Themen führten zu einem regen Austausch von Mitarbeitern und gegenseitigen Besuchen der beiden exzellenten Wissenschaftler.

Im Jahre 1999 wurde Prof. Grunze zum "J.G. McGregor Distinguished Scientist der Dalhousie University" ernannt. Beide Wissenschaftler sind um den Aufbau einer Kooperation zwischen den genannten Universitäten und dem Jackson Laboratory in Bar Harbor, Maine, sehr bemüht. Hier entsteht ein neues Institut für Biophysik. Hommelhoff: "Der Aufbau dieser Kooperation ist eine wesentliche Bereicherung für die Universität Heidelberg in den nächsten zehn Jahren. Zur Weiterführung dieser transatlantischen Zusammenarbeiten zwischen den Professoren Grunze und Kreuzer wird der Max-Planck-Forschungspreis eine wesentliche Erleichterung der wissenschaftlichen Bemühungen bedeuten."

In den Jahren 1984-1988 war Michael Grunze Professor an der University of Maine, Orono, USA. Hier gelangen ihm innerhalb kürzester Zeit die Gründung und der Aufbau des "Laboratory for Surface Science and Technology", das auch heute internationales Renommee genießt. 1987 nahm er den Ruf auf den Lehrstuhl für Angewandte Physikalische Chemie an der Universität Heidelberg an.

Seit Jahren betreibt Prof. Grunze eine sehr intensive und erfolgreiche Kooperation mit Professor Pertsin, Russian Academy of Sciences, Moskau. Aus dieser Zusammenarbeit resultierten 12 Publikationen in internationalen Journalen und geförderte Projekte bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Im Jahre 2001 wurde er von Professor De Gennes (1991 Nobelpreis für Physik) als Gastdozent für zwei Monate an das College de France eingeladen. Professor Grunze bemüht sich zurzeit um eine offizielle Kooperation zwischen der Universität Heidelberg und der University of Taipeh, Taiwan. In dieser Funktion verbrachte er im Jahre 2002 mehrere Wochen in Taiwan zur Ausbildung dortiger Studenten.

Ein großer Teil seiner Forschungsaktivitäten ist an internationalen Großforschungsanlagen lokalisiert, was ihm den Zugang zu Synchrotron- und Neutronen-Quellen ermöglicht. Dies führte zu einer Vielzahl von Forschungsaufenthalten von ihm und seinen Mitarbeitern in Los Alamos (USA), Grenoble (Frankreich), Lund (Schweden) und Hsinchu (Taiwan). Er ist Vorsitzender des Beirates für Synchrotronstrahlung am Berliner Synchrotron Speicherring (BESSY) und Mitglied des Komitees Forschung mit Synchrotronstrahlung, das sich sehr erfolgreich um europäische Forschungskooperationen und Projekte bemüht.

(Foto und Lebenslauf von Professor Grunze stellen wir Ihnen auf Nachfrage gerne zur Verfügung.)

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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