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Anna Mateja Schmidt
Geographisches Institut
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Wissensräume: Schulen und ihr Umfeld

8. September 2016

„Knowledge and Space“-Symposium thematisiert Organisations- und Steuerungsformen des Schulwesens

Mit verschiedenen Organisationsformen des Schulwesens und dessen institutioneller Steuerung befasst sich ein Symposium, zu dem das Geographische Institut der Universität Heidelberg vom 14. bis 17. September 2016 einlädt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zehn Ländern widmen sich zum Beispiel der Frage, welche Institutionen das Schulsystem lenken sollten, um regionale oder soziale Ungleichheiten im Bildungswesen zu verringern. Im Rahmen der Veranstaltung mit dem Titel „Geographies of Schooling“ werden neben Geographen unter anderem auch Psychologen sowie Bildungs- und Sozialwissenschaftler das Thema aus ihrer jeweils fachlichen Perspektive beleuchten. 

„Historisch gewachsene, nationale Schulsysteme befinden sich in einem grundlegenden Wandlungsprozess, der nach neuen pädagogischen und organisatorischen Modellen verlangt“, erläutert der Heidelberger Wirtschafts- und Bildungsgeograph Prof. Dr. Peter Meusburger. Die Teilnehmer des Symposiums diskutieren in diesem Zusammenhang unter anderem, wie Kinder mit vielfältigen Muttersprachen in bestehende Schulsysteme integriert werden können. Ein weiterer Aspekt des wissenschaftlichen Austauschs ist die Organisation von Grundschulbildung in dünn besiedelten, ländlichen Regionen. Die von der Klaus Tschira Stiftung unterstützte Veranstaltung ist Teil einer Reihe, die Prof. Meusburger im Jahr 2006 ins Leben gerufen hat. Unter der zentralen Überschrift „Knowledge and Space“ beschäftigen sich die Symposien mit der Frage, inwieweit die Entstehung, Verbreitung und Anwendung von Wissen durch räumliche Kontexte und räumliche Beziehungen – zum Beispiel durch Netzwerke – beeinflusst werden kann.

Das Programm der aktuellen Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Meusburger umfasst insgesamt 18 Vorträge, in denen es auch um regionale Steuerungsmechanismen des Bildungssystems sowie um schulpolitische Leitbilder geht. Erörtert werden soll auch, welche Bedeutung das lokale, soziale und wirtschaftliche Umfeld von Schulen besitzt. Das Symposium „Geographies of Schooling“ findet im Studio Villa Bosch in Heidelberg statt. Um einen intensiven Informationsaustausch zu erreichen, ist die Teilnehmerzahl auf 35 Personen beschränkt. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Teilnahme als Gast möglich, Anfragen können an die E-Mail-Adresse a.m.schmidt@uni-heidelberg.de gerichtet werden.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 08.09.2016
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