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Erfolg bei studentischem Redewettstreit

14. Januar 2016

Heidelberger Team setzt sich im Finale der „ZEIT DEBATTE Hamburg“ gegen Team aus Berlin durch

Das Team des Heidelberger Debattierclubs „Die Rederei“

Foto: Schledding

Peter Giertzuch, Julius Steen, Sabrina Effenberger mit Kai Dittmann aus Berlin (links), der den Preis für die beste Finalrede erhielt.

Drei Studierende der Ruperto Carola haben den studentischen Redewettstreit ZEIT DEBATTE Hamburg für sich entschieden. Das Team des Heidelberger Debattierclubs „Die Rederei“ mit Sabrina Effenberger, Peter Giertzuch und Julius Steen konnte sich im Finale gegen ein Team aus Berlin durchsetzen. An dem Turnier nahmen mehr als 30 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Das Finale fand am 10. Januar 2016 an der Universität Hamburg statt. Rund 150 Zuhörer waren gekommen, um dem argumentativen Wettstreit beizuwohnen.

Der Hamburger Redewettstreit fand im Format „Offene Parlamentarische Debatte“ statt. Im Finale debattierten beide Teams über die Frage, ob sogenannte Gefährder erheblich in ihrer Freiheit eingeschränkt werden sollten, ohne dass sie konkrete Straftaten begangen haben. Die Heidelberger Studierenden übernahmen die Rolle der „Opposition“. Mit ihrer Argumentation für die Freiheit der Gedanken waren sie erfolgreich gegenüber dem Antrag der „Regierung“, die für eine Einschränkung der Freiheit zum Schutz der Bürger vor möglichen Straftaten eintraten. „Es war ein knappes, hart umkämpftes Finale“, sagte Chefjurorin Barbara Schunicht bei der Ergebnisverkündung. „Beide Teams haben gute Argumente geliefert und waren rhetorisch stark.“

Die Germanistik-Studentin Sabrina Effenberger, der Physik-Student Peter Giertzuch und der  Computerlinguistik-Student Julius Steen waren bereits in der vergangenen Saison unter dem Teamnamen „Schönrederei“ erfolgreich. Die Heidelberger Studierenden kämpften sich unter anderem ins Finale der Süddeutschen und der Baden-Württembergischen Meisterschaften sowie der ZEIT DEBATTE Oberfranken.

Beim sportlichen Hochschuldebattieren wird nach festen Regeln gestritten. Ziel ist es, eine strukturierte Auseinandersetzung sowie eine genaue Analyse von verschiedenen inhaltlichen Positionen zu kontroversen Themen zu fördern. Das Hamburger Turnier war Teil der ZEIT DEBATTEN, einer internationalen Turnierserie des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH). Die Serie wird seit 2001 in Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung DIE ZEIT veranstaltet.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 14.01.2016
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