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Moritz Hoffmann
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Landesministerien in der Zeit des Nationalsozialismus

17. Juli 2014

Auftaktveranstaltung für das Forschungsprojekt findet am 25. Juli in Stuttgart statt

Zu einer Auftaktveranstaltung für das Forschungsvorhaben „Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus“ lädt am 25. Juli 2014 die wissenschaftliche Projektkommission nach Stuttgart ein. Vorsitzende der sechsköpfigen Historikerkommission, die für die Untersuchungen verantwortlich zeichnen, sind Prof. Dr. Edgar Wolfrum von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Wolfram Pyta von der Universität Stuttgart. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird unter Federführung des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums durchgeführt und von der Baden-Württemberg Stiftung mit 1,45 Millionen Euro unterstützt. Zu Eröffnung der Veranstaltung spricht Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Im Rahmen der Tagung werden sich die Kommissionsmitglieder vorstellen und die Methoden und Fragestellungen des Projekts erläutern. Dabei geht es nicht nur um das Vorgehen und mögliche Erkenntnisse, sondern auch um die Bedeutung dieser Pionierstudie für das Geschichtsbild des deutschen Südwestens. Die beteiligten Wissenschaftler werden unter anderem der Frage nachgehen, welche Rolle die Landesministerien von Baden und Württemberg bei der Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur spielten. Zugleich wollen sie herausarbeiten, auf welche Weise und in welchem Ausmaß die Ministerien sich an der ideologischen Gleichschaltung, am Aufbau des NS-Repressionsapparates sowie der Enteignung und Verfolgung der Juden beteiligt haben.

Zu den Zielen des Projektes gehört es auch, historisch arbeitende Institutionen und die Öffentlichkeit bereits während der Untersuchungen einzubinden. Auf der Tagung werden sich daher Vertreter von Archiven, Gedenkstätten und Geschichtsvereinen mit der Frage beschäftigen, in welchen Formen diese Kooperationen möglich sind. In einer abschließenden Podiumsdiskussion soll erörtert werden, welchen Stellenwert die NS-Geschichte in der politischen Bildung heute besitzt.

Die Veranstaltung findet im Tiefenhörsaal M 17.01 der Universität Stuttgart, Keplerstraße 17, statt. Um Anmeldung wird gebeten unter medien@ns-ministerien-bw.de

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 17.07.2014
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