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LERU formuliert Empfehlungen für die künftige EU-Forschungspolitik

23. Mai 2014

Positionspapier soll der neuen EU-Kommission und den EU-Parlamentariern zur Verfügung gestellt werden

Anlässlich der Europawahlen haben die Rektoren und Präsidenten der an der League of European Research Universities (LERU) beteiligten Universitäten in einem „Briefing Paper“ Empfehlungen für die künftige EU-Forschungspolitik formuliert. Das Papier soll vor allem der neuen EU-Kommission und den EU-Parlamentariern zur Verfügung gestellt werden, wenn sie im Laufe dieses Sommers ihr Amt antreten.

Das LERU-Netzwerk, zu dessen Gründungsmitgliedern die Universitäten in Freiburg, Heidelberg und München gehören, ist ein Zusammenschluss von 21 forschungsstarken europäischen Universitäten. Anliegen von LERU ist es, Einfluss auf die Gestaltung des europäischen Hochschul- und Forschungsraums zu nehmen, damit dieser den Universitäten optimale Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre bietet.

In ihrem Positionspapier mit dem Titel „An ERA of change“ wirbt die League of European Research Universities dafür, dass sich EU-Kommission und EU-Parlament ambitionierte und konkrete Ziele für die neue Legislaturperiode stecken. So soll zum Beispiel die Ausgestaltung des Europäische Forschungsraums, der European Research Area (ERA), mit Nachdruck vorangetrieben werden – durch eine engere Partnerschaft zwischen der Europäischen Union, den Mitgliedsstaaten und den Forschungseinrichtungen, wie etwa Universitäten. LERU fordert von der EU-Kommission darüber hinaus spezifische Gesetzesinitiativen zur Regulierung übergreifender Fragen, die auf Ebene der Mitgliedsstaaten allein nicht gelöst werden können. Dies betrifft zum Beispiel die Rahmenbedingungen von „open access“, der kostenlosen Veröffentlichung von wissenschaftlicher Literatur im Internet.

In der nächsten Legislaturperiode sollte die Europäische Union nach Ansicht von LERU auch die Abstimmung ihrer politischen Strategien mit globalen Initiativen einerseits und mit den hochschulpolitischen Strategien der Universitäten andererseits intensivieren und dabei insbesondere die Fachbereiche der Geistes- und Sozialwissenschaften stärker einbinden. Wissenschaftliche Integrität, ein besserer Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie eine Politik, die den der Wissenschaft inhärenten beständigen Wandel berücksichtigt, sollten ganz oben auf der Agenda stehen.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 23.05.2014
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