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Internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaftsadministration

18. März 2013

Israelische Delegation besucht Ruperto Carola im Rahmen eines Verwaltungsaustauschs

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Foto: P. Benjamin

Die israelischen Gäste Ayelet Erez (2. v. l.) und Dr. Ronit Harel (3. v. l.) mit Dr. Verena Schultz-Coulon und Matthias Rolle-Weidemann von der Universitätsverwaltung der Ruperto Carola

Im Rahmen eines Austauschprogramms zwischen der Verwaltung der Ruperto Carola und der Verwaltung der Hebräischen Universität Jerusalem konnte die Universität Heidelberg Anfang März zwei Besucherinnen aus Israel willkommen heißen. Rund eine Woche waren Ayelet Erez und Dr. Ronit Harel zu Gast an der Universität und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), um sich über Verwaltungsstrukturen und -abläufe zu informieren, sich mit deutschen Kollegen auszutauschen und Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen. „Heidelberg hat einen guten Ruf und viele Stärken, von denen wir lernen können“, erklärt Dr. Harel. Das Austauschprogramm für Führungskräfte und Mitarbeiter in Verwaltung und Wissenschaftsadministration ist Ausdruck der Internationalisierung der Universitäten auch auf der administrativen Ebene. Das Programm besteht seit April 2011, als ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen der Universität Heidelberg und der Hebräischen Universität Jerusalem unterzeichnet wurde.

Ronit Harel ist als Associate Dean der Medizinischen Fakultät der Hebräischen Universität verantwortlich für die Verwaltung der Fakultät von der Infrastruktur über das Personalmanagement und die Finanzen bis hin zu Studierendenangelegenheiten. „Ich wollte vor allem etwas über die Beziehung zwischen Universität, Fakultät und dem Universitätsklinikum erfahren. Es war interessant zu sehen, wie diese Einrichtungen zusammenarbeiten und wie sie in der Ausbildung der Studierenden kooperieren“, sagt Ronit Harel. Ayelet Erez, Assistentin der Vizepräsidentin und der Verwaltungsleiterin, ist im direkten Umfeld der Hochschulleitung der Hebräischen Universität Jerusalem tätig. Im Fokus des Besuchs stand für sie die Zusammenarbeit zwischen der Leitungsebene der Ruperto Carola mit ihrer Verwaltung und den einzelnen Fakultäten, etwa im Hinblick auf langfristige strategische Planung. „Es gibt auch oft Anforderungen der Wissenschaftler, denen die Verwaltung zwar zu entsprechen versucht, die sich aber nicht immer realisieren lassen. Mich interessiert, wie an der Universität Heidelberg mit solchen Herausforderungen umgegangen wird.“

Auch über die ihre Einzelinteressen hinaus erhielten die Gäste aus Israel an verschiedenen Stationen innerhalb der Ruperto Carola und am DKFZ einen guten Überblick über die Strukturen und die Arbeitskultur in Heidelberg. Einrichtungen wie die Personalentwicklung und die Qualitätssicherung der Universität hoben die Besucherinnen positiv hervor. „Auch wenn sich nicht alles direkt umsetzen lässt, bekommt man gute Impulse und Ideen, sieht neue Dinge“, so Ronit Harel. Auch für die deutschen Gastgeber gibt der Austausch wichtige Denkanstöße: „Internationale Kontakte gehören an der Universität Heidelberg zum Alltag und wirken sich positiv auf unsere Arbeit aus. Man wird viel offener und aufgeschlossener“, erläutert Dr. Verena Schultz-Coulon, Leiterin des Dezernats Studium und Lehre, die bereits vor zwei Jahren eine Delegation aus Israel empfangen hat. Auch über den direkten Austausch im Rahmen der Besuche hinaus wird der Kontakt weiter gepflegt, wie Ayelet Erez erläutert: „Ich kann jederzeit eine Mail schicken und fragen, wie eine bestimmte Sache in Heidelberg gehandhabt wird.“

Ronit Harel und Ayelet Erez bildeten die zweite Delegation, die im Rahmen des Verwaltungsaustauschs nach Heidelberg gekommen ist. Auch zwei Heidelberger Abordnungen waren bereits in Israel, ein weiterer Besuch wird voraussichtlich im Laufe diesen Jahres erfolgen. Neben dem direkten Austausch zwischen Heidelberg und Jerusalem finden auch regelmäßige Tagungen im Rahmen der Israeli-German Administrators‘ Conference statt, einem Zusammenschluss, dem neben den Universität Heidelberg und der Hebräischen Universität Jerusalem auch weitere Forschungsorganisationen und Universitäten beider Länder angehören. Das nächste derartige Forum ist im Mai 2013 in Israel geplant.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.07.2014
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