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Winfried Kretschmann besucht die Universität Heidelberg

28. November 2012

Diskussionsrunde mit dem Ministerpräsidenten und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zum Thema „Wozu brauchen wir Universitäten?“

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Foto: Rothe

Prof. Dr. Bernhard Eitel (rechts), Rektor der Ruperto Carola, begrüßte gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Dr. Eckart Würzner (links), den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann und die Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer.

Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hat gemeinsam mit der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, die Universität Heidelberg besucht. Nach der Begrüßung durch den Rektor der Ruperto Carola, Prof. Dr. Bernhard Eitel, an der auch der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Dr. Eckart Würzner, teilnahm, informierten sich der Ministerpräsident und die Wissenschaftsministerin über innovative Forschungsfelder am Wissenschaftsstandort Heidelberg. Den Abschluss des Besuchsprogramms am 27. November 2012 bildete eine Rede des Ministerpräsidenten mit anschließender Diskussionsrunde. Rund 700 Mitglieder der Universität sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger waren dazu in die Neue Universität gekommen.

Zum Auftakt des Besuchsprogramms präsentierten der Indologe Prof. Dr. Axel Michaels und die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Monica Juneja vom Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ die Asienforschung und die Transkulturellen Studien an der Universität Heidelberg. Die Wissenschaflter standen zusammen mit weiteren Forschern insbesondere aus dem Nachwuchsbereich dem Ministerpräsidenten und der Wissenschaftsministerin Rede und Antwort. Dabei ging es nicht nur um inhaltliche Fragen zu zentralen Forschungsthemen, wie die Wahrnehmung von Naturkatastrophen in unterschiedlichen Kulturen oder die medizinhistorische Bedeutung der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda, sondern auch um die Vorteile der vernetzten Forschung in einem Cluster.

Am Exzellenzcluster „CellNetworks“ gab Prof. Dr. Rasmus Schröder zusammen mit Fachkollegen Einblicke in die Kryo-Elektronenmikroskopie, die zukunftsweisende Möglicheiten der Untersuchung empfindlicher biologischer Strukturen bietet. Im Mittelpunkt des weiteren Besuchsprogramms stand das Katalyselabor CaRLa, das Teil des „Industry on Campus“-Konzeptes der Universität Heidelberg ist. Der wissenschaftliche Leiter der Einrichtung, der Chemiker Prof. Dr. Peter Hofmann, und Vertreter des beteiligten Unternehmens BASF, unter ihnen der Laborleiter von CaRLa, Dr. Michael Limbach, stellten Zielsetzung und Arbeitsfelder des Catalysis Research Laboratory (CaRLa) vor. An der folgenden Gesprächsrunde beteiligten sich junge Wissenschaftler, die aus ganz Deutschland ebenso wie aus dem Ausland nach Heidelberg gekommen sind, um hier zu forschen.

Die öffentliche Abendveranstaltung wurde mit einer Rede von Winfried Kretschmann zu der Frage „Wozu brauchen wir Universitäten?“ eingeleitet. Auf dem Podium nahmen der Ministerpräsident, die Wissenschaftsministerin und der Rektor Stellung zu verschiedenen hochschulpolitischen Themen, unter anderem zur Reform der Lehramtsausbildung. Es folgte eine Diskussion mit dem Publikum. Moderator der Diskussionsrunde, die in der Aula der Neuen Universität stattfand und außerdem in den Hörsaal 14 übertragen wurde, war Dr. Klaus Welzel, Chefredakteur der Rhein-Neckar-Zeitung.

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Letzte Änderung: 28.11.2012
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