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Universität Heidelberg erhält ein neues Internationales Graduiertenkolleg

13. November 2012

DFG-Förderung für die Doktorandenausbildung in der Diabetes-Forschung

Die Universität Heidelberg erhält ein neues Internationales Graduiertenkolleg, das mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) auf dem Gebiet der Diabetes-Forschung an der Medizinischen Fakultät Mannheim und der Medizinischen Fakultät Heidelberg angesiedelt ist. In einer deutsch-niederländischen Kooperation werden damit junge Wissenschaftler an Promotionsprojekten zu mikrovaskulären Komplikationen bei Diabetes arbeiten. Kooperationspartner des IGK „Diabetic Microvascular Complications (DIAMICOM)“ ist die Rijksuniversiteit Groningen. Die Sprecherfunktion übernimmt Prof. Dr. Hans-Peter Hammes, der an der V. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Mannheim die Sektion Endokrinologie leitet.

Das Internationale Graduiertenkolleg DIAMICOM versammelt Forscherinnen und Forscher aus der Medizin und den Lebenswissenschaften, um auf der Ebene der Mikrogefäße Komplikationen von Diabetes in Auge, Niere und Nerv und deren Entstehungsmechanismen zu untersuchen. Gefördert werden dabei sechs medizinische und acht lebenswissenschaftliche Doktoranden der beiden Medizin-Fakultäten, die mit weiteren assoziierten Kollegiaten der Universität Heidelberg und der Universität Groningen bei der Erforschung der Diabetes intensiv zusammenarbeiten werden. Sprecher der Kooperationspartner in den Niederlanden ist Prof. Dr. Han Moshage vom Universitair Medisch Centrum Groningen. Das Kolleg wird zu Beginn des kommenden Jahres seine Arbeit aufnehmen.

Das neue Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stützt sich auf die bestehende internationale Vernetzung der Medizinischen Fakultät Mannheim und der Medizinischen Fakultät Heidelberg mit der Universität Groningen in Form des 2004 gegründeten Internationalen Graduiertenkollegs 880 „Vaskuläre Medizin“, das noch für ein Jahr weitergeführt wird. „Ziel es ist, klinische Forscher mit einer hohen Expertise auf dem Gebiet der Diabetes auf internationalem Niveau auszubilden“, so Prof. Hammes. Neu ist die Kooperation mit der forschenden Pharmaindustrie, die mit dem Internationalen Graduiertenkolleg DIAMICOM verbunden sein wird.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland mit dieser aktuellen Bewillungsrunde insgesamt 23 neue Graduiertenkollegs ein. Die Promotionsprogramme werden in der ersten Förderperiode von viereinhalb Jahren von der DFG mit insgesamt rund 78 Millionen Euro – inklusive einer Programmpauschale für indirekte Kosten der Projekte – gefördert. Die Kollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichen Niveau zu promovieren.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 13.11.2012
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