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Heidelberg Center Lateinamerika feiert zehnjähriges Bestehen

4. Oktober 2012

Festveranstaltung in Santiago de Chile mit Bundesministerin Annette Schavan und Ministerin Theresia Bauer

Festveranstaltung HCLA

Alle Fotos: HCLA

Festveranstaltung des Heidelberg Center Lateinamerika: Der Rektor der Universität Heidelberg. Prof. Dr. Bernhard Eitel (Zweiter von rechts), konnte zum Jubiläum Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan (Bildmitte links), Landesministerin Theresia Bauer (Bildmitte rechts) und den chilenischer Bildungsminister, Dr. Harald Beyer (Zweiter von links), in der lateinamerikanischen Außenrepräsentanz der Ruperto Carola in Santiago de Chile begrüßen. Zu Gast war auch Hans Henning Blomeyer-Bartenstein (rechts), deutscher Botschafter in Chile. Links der Direktor des HCLA, Dr. Walter Eckel.

Mit einer Festveranstaltung hat das Heidelberg Center Lateinamerika (HCLA) – das Postgraduierten- und Weiterbildungszentrum der Universität Heidelberg in Santiago de Chile und zugleich DAAD-gefördertes Exzellenzzentrum in Forschung und Lehre – Ende September sein zehnjähriges Bestehen begangen. Neben Vertretern der HCLA-Partnerinstitutionen hatten sich zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zum Jubiläum in der lateinamerikanischen Außenrepräsentanz der Ruperto Carola in Santiago eingefunden. Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, würdigten die Arbeit des HCLA, ebenso wie die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Prof. Dr. Margret Wintermantel, und der Bildungsminister der Republik Chile, Dr. Harald Beyer. Der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, bezeichnete das Zentrum als eine „Brücke“ nach Lateinamerika, die von vielen genutzt werde und die keine Einbahnstraße sei.

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Eröffnete den Festakt: Der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel.

Das Heidelberg Center Lateinamerika ist seit 2002 in Kooperation mit der Pontificia Universidad Católica de Chile und der Universidad de Chile in der Entwicklung, dem Export und der Durchführung von Studien- und Weiterbildungsprogrammen tätig. Zielländer sind neben Chile unter anderem Argentinien, Brasilien, Mexiko, Paraguay und Kolumbien. „Damit hat sich die Ruperto Carola mit dem ersten und bisher einzigen Graduiertenzentrum einer deutschen Universität in Lateinamerika frühzeitig auf diesem Bildungsmarkt positioniert“, so Prof. Eitel. Über die Lehrangebote hinaus ist es Aufgabe des HCLA, die gesamten Aktivitäten der Universität in Lateinamerika zu koordinieren und eine Plattform für die wissenschaftliche Kooperation zu bilden.

Das mit einer Anschubfinanzierung des Landes Baden-Württemberg ins Leben gerufene HCLA wird seit 2009 mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes zu einem Exzellenzzentrum in Forschung und Lehre ausgebaut. Über einen Zeitraum von fünf Jahren stehen dafür Mittel des Auswärtigen Amtes in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro zur Verfügung. Aufgabe des im Oktober 2010 offiziell eröffneten Exzellenzzentrums ist es, in Kooperation mit den Partneruniversitäten Master- und Promotionsstudiengänge in den Fächern Astronomie, Geowissenschaften, Medizinische Informatik und Medizinische Physik durchzuführen. Zudem soll es herausragende Wissenschaftler aus Lateinamerika und lateinamerikanische Spitzenforschung mit der deutschen Forschung vernetzen.

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Gutgelaunte Festgäste (von links): Die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Prof. Dr. Margret Wintermantel, Landesministerin Theresia Bauer, Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan sowie der chilenische Bildungsminister Dr. Harald Beyer.
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Ehrung für den Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Rüdiger Wolfrum: Der Direktor des Heidelberg Center Lateinamerika, Dr. Walter Eckel (rechts), überreichte die Urkunde stellvertretend dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss (links).

In ihrer Grußadresse hob Bundesministerin Schavan die Pionierrolle hervor, die die Universität Heidelberg mit dem HCLA übernommen habe. Nach den Worten von Landesministerin Bauer dient das Zentrum auch anderen Landesuniversitäten als Anlaufpunkt auf dem lateinamerikanischen Kontinent; es sei generell eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch über die Kulturen hinweg. Für DAAD-Präsidentin Wintermantel zählt das Heidelberg Center Lateinamerika zu den „Leuchttürmen“ auf dem internationalen Bildungsmarkt. Es sei eine Ehre, dass sich die Universität Heidelberg für den Standort Santiago entschieden habe, betonte der chilenische Bildungsminister Beyer. In seinem Grußwort formulierte er zugleich ehrgeizige Ziele für die Wissenschaft seines Landes. Mit Grußworten wandten sich auch Prof. Dr. Rosa Devés, Prorektorin der Universidad de Chile, und Prof. Dr. Guillermo Marshall, Prorektor der Pontificia Universidad Católica de Chile, an die Gäste der Veranstaltung.

Während des Festaktes wurde der Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Rüdiger Wolfrum, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, geehrt. Der Direktor des Heidelberg Center Lateinamerika, Dr. Walter Eckel, hielt die Laudatio auf Prof. Wolfrum, der zum Ehrendirektor des HCLA ernannt wurde.

Im Rahmen der Festveranstaltung wurde ein neues Gästehaus der Universität Heidelberg in Santiago de Chile eröffnet. Das sogenannte Heidelberg Haus bietet 20 modern eingerichtete Wohnungen für Wissenschaftler und Gäste des HCLA.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 09.10.2012
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