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Schwerpunkt Psycholinguistik

Heidelberger Studierende besuchen Forschungsinstitute in den Niederlanden

Germanistikstudierende

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Studienreise in die Niederlande.

Ausländische Germanistikstudierende, die an der Universität Heidelberg ein Studium mit dem Schwerpunkt Psycholinguistik absolvieren, haben eine Studienreise in die Niederlande unternommen. Die Studentinnen und Studenten vom Seminar für Deutsch als Fremdsprachenphilologie besuchten gemeinsam mit ihrer Dozentin Dr. Barbara Schmiedtová zwei Forschungsinstitute in Nijmegen, die sich mit der Forschung im Bereich der Psycho- und Neurolinguistik beschäftigen. Die Exkursion war Teil des Projekts „Studium näher an der Forschung“ und wurde von einer intensiven Vor- und Nachbereitung begleitet. Die Reise wurde zum großen Teil aus Studiengebühren finanziert.

Am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik erhielten die Studierenden Einblicke in die interdisziplinäre Forschung, an der nicht nur Linguisten und Psychologen, sondern auch Anthropologen, Mediziner und Neurowissenschaftler mitwirken. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführende Direktorin, Prof. Dr. Anne Cutler, standen verschiedene Vorträge auf dem Programm. Dabei ging es zum Beispiel um die Frage, wie Babys soziale Wahrnehmung herausbilden, noch bevor sie sprechen können. Einige Studierende konnten außerdem an einem psycholinguistischen Experiment im Rahmen des Projekts „Adaptive Listening“ teilnehmen. Hier geht es unter anderem um die Untersuchung fremdsprachlicher Akzente beim Verstehen gesprochener Sprache.

Am zweiten Tag waren die Studentinnen und Studenten zu Gast am Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour, das sich ebenfalls in Nijmegen befindet und in der neurowissenschaftlichen Forschung eine führende Rolle im Bereich der bildgebenden Verfahren spielt. Nachdem sich die Studierenden bereits in der Vorbereitung auf die Exkursion mit der Methode der Kernspintomographie vertraut gemacht hatten, konnten sie am Donders Institut die Anwendung eines solchen Geräts in der Praxis kennenlernen: Zehn Studierende erhielten dabei die Möglichkeit, in einem drei Tesla starken Kernspintomographen (MRT) gescannt zu werden und die anatomische Aufnahme ihres Gehirns auf CD mitzunehmen. Besichtigt wurden auch die anderen Labore, in denen unterschiedliche Verfahren zur Messung der elektro-magnetischen Aktivität des Gehirns eingesetzt werden.

In den Exkursionsberichten der Studierenden wurde insbesondere die Verbindung zwischen Studium und aktueller Forschung hervorgehoben. Gelobt wurde auch die Möglichkeit, sich mit den Forschern aus verschiedenen Fachrichtungen direkt auszutauschen.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.07.2014