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Rätsel der Quantenphysik

Öffentlicher Vortrag des Physikers und Philosophen Markus Aspelmeyer

Mit fundamentalen Quantenprozessen, die als neue technologische Durchbrüche vielleicht schon bald aus den Laboren in unseren Alltag wandern, beschäftigt sich die aktuelle physikalische Forschung. „Die Rätsel der Quantenphysik: Moderne Grundlagenforschung zwischen Philosophie und Technologie“ lautet der Titel eines öffentlichen Vortrags an der Universität Heidelberg: Prof. Dr. Markus Aspelmeyer von der Universität Wien berichtet darin von der Faszination dieses Forschungsbereichs aus naturwissenschaftlicher und geisteswissenschaftlicher Perspektive. Der Vortrag ist Teil des Hengstberger-Symposiums „Hybride Quantensysteme: Neue Perspektiven der Quantenzustandskontrolle“. Im Anschluss daran besteht Gelegenheit zu einer offenen Diskussion, an der auch Prof. Dr. Giridhari Lal Pandit von der Universität Dehli teilnehmen wird. Die Veranstaltung am 13. Mai 2010 findet in der Aula der Alten Universität, Grabengasse 1, statt und beginnt um 19 Uhr.

„Ist der Mond tatsächlich da, wenn man nicht hinsieht? Die Ergebnisse der modernen Quantenphysik stellen unser Weltbild radikal in Frage. Gleichzeitig liefern sie uns die Grundlage für eine völlig neue Art der Quantentechnologie, von neuen Sensoren bis hin zum Quantencomputer“, erläutert Dr. Sandro Wimberger vom Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg, der das Hengstberger-Symposium gemeinsam mit Dr. Tobias Paul organisiert hat. Der Vortrag von Prof. Aspelmeyer gibt einen Einblick in die moderne Grundlagenforschung im Spannungsfeld zwischen philosophischen Fragestellungen und konkreten technischen Anwendungen. „Was haben wir bislang von der Quantenphysik gelernt und welche Rätsel gilt es noch zu lösen? Erstaunlicherweise“, so Dr. Wimberger, „sind es gerade die neu entwickelten Quantentechnologien, die einen tieferen Einblick in diese offenen Fragen über unsere Welt erlauben.“

Prof. Dr. Markus Aspelmeyer (Jahrgang 1974) hat in München Physik und Philosophie studiert. Seit 2009 ist er Professor an der Fakultät für Physik der Universität Wien. Prof. Aspelmeyer erhielt mehrere Forschungspreise, darunter den ERC Starting Grant of the European Research Council (ERC).

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.07.2014