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Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg eröffnet

Festliche Veranstaltung mit dem chinesischen Botschafter in Deutschland

Der Bot­schafter der Volksrepublik China in Deutschland, Wu Hongbo, beim Besuch des Konfuzius-Instituts an der Universität Heidel­berg. Der Botschafter (Dritter von links) mit dem Geschäftsführenden Direktor des Instituts, Dr. Klaus Grimm (Dritter von rechts).
Beim Eintrag in das Goldene Buch der Universität Heidelberg mit dem Rektor der Ruperto Carola, Prof. Dr. Bernhard Eitel (rechts).
Eroeffnung Konfuziusinstitut Palais Prinz Carl
Mit einer festlichen Veranstaltung im Palais Prinz Carl wurde das Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg offiziell eröffnet.

Das Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg ist in Anwesenheit des Botschafters der Volksrepublik China in Deutschland, Wu Hongbo, mit einer festlichen Veranstaltung offiziell eröffnet worden. Aufgabe des mit Unterstützung der chinesischen Regierung gegründeten Instituts ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den interkulturellen Dialog zu fördern und sich für eine Vermittlung der Sprache, Geschichte und Kultur Chinas einzusetzen. Universitärer Partner auf chinesischer Seite ist die Shanghai Jiao Tong University. Die Stadt Heidelberg sowie die Wirtschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar unterstützen das Projekt. Die Eröffnungsfeier am 20. April 2010 war zugleich Auftakt der China-Wochen an der Universität Heidelberg.

Das Heidelberger Konfuzius-Institut engagiert sich in der Sprachvermittlung für verschiedene Zielgruppen. Neben der Unterstützung für deutsch-chinesische Forschungsprojekte und akademische Veranstaltungen vor allem auf dem Gebiet der Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften bietet das Institut Seminare, Kurse und Tagungen im Kulturbereich an. Darüber hinaus sind Informationsveranstaltungen zu Geschichte und Gegenwart Chinas geplant. Trainings- und Weiterbildungsangebote sowie Beratung für Unternehmen und Organisationen sollen dazu beitragen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China zu fördern. Das Heidelberger Institut wird Netzwerke organisieren und Dienstleistungsfunktionen für die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar übernehmen.

Die Universität Heidelberg unterhält bereits seit Beginn der 1980er Jahre eine wachsende Zahl von Kooperationen zu Hochschulen in China. Darüber hinaus bestehen in der Metropolregion auf wirtschaftlicher und kultureller Ebene vielfältige Verbindungen und Partnerschaften. Im Juli 2009 haben die Ruperto Carola und das Office of Chinese Language Council International (HANBAN) – die dem chinesischen Bildungsministerium unterstehende Dachorganisation für die Konfuzius-Institute weltweit – vereinbart, eine solche Einrichtung in Heidelberg zu schaffen. Dazu wurde im September vergangenen Jahres ein Trägerverein gegründet, in dem sich neben der Universität auch die Stadt sowie verschiedene Unternehmen und Einzelpersönlichkeiten engagieren. Als Pendant zu den deutschen Goethe-Instituten arbeiten rund 290 Konfuzius-Institute in aller Welt, darunter zwölf in Deutschland.

Grußworte während der Eröffnungsfeier im Palais Prinz Carl sprachen neben dem Chinesischen Botschafter der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Dr. Eckart Würzner, und der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel – im Anschluss an die Begrüßung der Gäste durch den Geschäftsführenden Direktor des Konfuzius-Instituts, Dr. Klaus Grimm. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Barbara Mittler, Direktorin des Instituts für Sinologie der Ruperto Carola und Vorsitzende des Trägervereins für das neu eingerichtete Institut. Sie sprach zum Thema „Sei erhoben durch Dichtung, gefestigt durch Riten, vollendet durch Musik: Von Konfuzius, der Kunst und der Musik“. Für die Veranstaltung hatte die Stuttgarter Musikstudentin Guo Ziyuan das Stück „Lu Yun – Klänge aus der Heimat des Konfuzius“ komponiert.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.07.2014