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Der Eintritt zur Ausstellung „Surrealismus und Wahnsinn“ der Sammlung Prinzhorn (Voßstraße 2) beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Weitere Informationen können unter www.prinzhorn.uni-hd.de abgerufen werden.

 
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„Surrealismus und Wahnsinn“

Erweiterte Öffnungszeiten der Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn

August Klett
August Klett
Keller, Wirthaus, Salon, Stall in Einem/ Cigarre weg, 1915, Bleistift, Wasserfarben, Kreide auf Zeichenpapier, 33 x 23 cm

© Sammlung Prinzhorn, Heidelberg

Zum Abschluss der Sonderausstellung „Surrealismus und Wahnsinn“ an diesem Wochenende erweitert die Sammlung Prinzhorn ihre Öffnungszeiten. Am Samstag (13. Februar) kann die bislang erfolgreichste Ausstellung in der Sammlungsgeschichte von 11 bis 24 Uhr besichtigt werden; kostenlose Führungen werden um 17, 20 und 22 Uhr angeboten. Am Sonntag (14. Februar) ist die Ausstellung von 11 bis 22 Uhr geöffnet; Führungen gibt es um 11, 14, 15:30 und 20 Uhr.

Die Heidelberger Sammlung geht auf den Kunsthistoriker und Arzt Hans Prinzhorn zurück, der rund 4.500 Werke von Anstaltsinsassen aus ganz Deutschland zusammentrug. Sein 1922 erschienenes Buch „Bildnerei der Geisteskranken“ brachte Max Ernst noch im Erscheinungsjahr nach Paris und machte es dort im Kreis der Surrealisten bekannt. Dort wurde es zur „Bibel der Surrealisten“, die vielen Künstlern als Inspirationsquelle diente. Die Bedeutung des Wahnsinns für die surrealistische Bewegung wurde immer wieder herausgestellt.

In der Ausstellung „Surrealismus und Wahnsinn“, in der Bestände der Sammlung Prinzhorn sowie Leihgaben aus Museen und Privatbesitz gezeigt werden, kann der Betrachter den Bezug zur surrealistischen Bewegung in seinen vielfältigen künstlerischen Brechungen nachvollziehen – unter anderem durch Bildvergleiche der Werke von August Natterer und Max Ernst, August Klett und Hans Bellmer oder Carl Lange und Salvador Dalí. Zugleich wurde jene Ausstellung psychisch kranker Künstler in der Pariser Galerie Bine aus dem Jahr 1929 teilweise rekonstruiert, die von den Surrealisten mit großem Interesse aufgenommen wurde. Schließlich geht es in einem weiteren Teil um das tatsächliche Erleben von Wahnsinn mancher Künstler des Surrealismus: Ein Kabinett der Ausstellung ist der Entwicklung von Unica Zürn gewidmet, die seit den frühen 1960er Jahren immer wieder in Psychiatrien behandelt wurde und sich 1970 das Leben nahm.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.07.2014