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Deutsch-japanisches Universitätskonsortium HeKKSaGOn

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Das deutsch-japanische Universitätskonsortium HeKKSaGOn ist ein Zusammenschluss der Universität Heidelberg, der Universität Göttingen und des Karlsruher Instituts für Technologie mit drei der führenden Universitäten Japans – der Kyoto University, der Osaka University und der Tohoku University. Die Rektoren und Präsidenten dieser Hochschulen haben im Juli 2010 in Heidelberg eine Kooperationserklärung unterzeichnet. Ziel des bisher in der deutsch-japanischen Zusammenarbeit einzigartigen Konsortiums ist es, neben einer Intensivierung der wissenschaftlichen Kooperation insbesondere die Nachhaltigkeit der länderübergreifenden Maßnahmen und Projekte sicherzustellen. HeKKSaGOn steht für Heidelberg – Kyoto – Karlsruhe – Sendai – Göttingen – Osaka – network.

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Foto: Universität Göttingen

HeKKSaGOn-Treffen der Rektoren und Präsidenten der beteiligten Einrichtungen in Kyoto im April 2012: Prof. Dr. Bernhard Eitel (Heidelberg), Prof. Hiroshi Matsumoto (Kyoto), Prof. Volker Saile (KIT), Prof. Akihisa Inoue (Tohoku), Prof. Hiltraud Casper-Hehne (Göttingen), Prof. Toshio Hirano (Osaka) (v.l.n.r.)

Die an HeKKSaGOn beteiligten Universitäten teilen die Überzeugung, dass wichtige globale Probleme nur durch interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit und durch den offenen Austausch von Wissen gelöst werden können. Daher wollen sie den Informationsaustausch erleichtern, die Kooperationen in Forschung und Lehre ausbauen, gemeinsame Forschungsprojekte und Graduiertenprogramme initiieren sowie den Austausch von Studierenden, Doktoranden und Wissenschaftlern fördern. Unterstützt wird HeKKSaGOn durch die Robert Bosch Stiftung.

Arbeitsgruppen innerhalb der HeKKSaGOn-Partnerschaft bestehen in verschiedenen zukunftsweisenden Forschungsfeldern, etwa in den Umweltwissenschaften, den Lebenswissenschaften, den Materialwissenschaften, den Neurowissenschaften und dem Wissenschaftlichen Rechnen wie auch in den Sozial- und Kulturwissenschaften. Es wurden bereits vielversprechende gemeinsame Forschungsprojekte geplant, darüber hinaus zeichnet sich eine verstärkte Mobilität der Wissenschaftler für Forschungsaufenthalte und Gastdozenturen ab.

Doktorandenprogramme

Die Universität Heidelberg baut mit Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung ein Doktoranden-Austauschprogramm mit den drei japanischen Partnern auf, um bei der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses noch enger zu kooperieren. Geplant ist die Vergabe von Stipendien mit drei bis zehn Monaten Laufzeit an Heidelberger Doktoranden für einen Forschungsaufenthalt in Japan wie auch an Doktoranden der Universitäten Kyoto, Osaka und Tohoku für einen Aufenthalt an der Ruperto Carola.

Im September 2012 hat eine erste gemeinsame Sommerschule für Doktoranden des Konsortiums in Heidelberg stattgefunden, um talentierten jungen Wissenschaftlern neue Wege der Zusammenarbeit über die fachlichen Grenzen zu eröffnen. Dabei stellten renommierte Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen dar, welche Wege sie zur Überwindung von Fachgrenzen gewählt haben und wie sie erfolgreich transdisziplinäre Netzwerke zur Bearbeitung ihrer Forschungsfragen aufbauen konnten.

Im September 2014 hat die zweite interdisziplinäre HeKKSaGOn-Sommerschule für Doktoranden stattgefunden. Thema des Veranstaltungsprogramms am KIT in Karlsruhe war „Nanotechnology: Potential and Challenges“.

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Letzte Änderung: 04.11.2014
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