Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland:
Bestände: Personenstandsregister: Archivaliensammlung Frankfurt: Abteilung III: Andere Gemeinden in Hessen:

 

 

12. Geburts-, Sterbe- und Verehelichungsprotokolle der Judenschaft im Amt Homburg v.d.H.

Geburten                              S. 1 - 54                1809 - 1816

Sterbefälle                           S. 1 - 53                1809 - 1817

Ehen                                     S. 1 - 21                1809 - 1816

 

Die Protokolle sind fortlaufend von dem Hofrat und Justizbeamten Johann Haupt in einen
Pappband 33,5 x 22 cm eingetragen worden. Zwischen den Abteilungen sind viele Seiten frei geblieben.

 

Von diesem Matrikelbuch sind 1965 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien (Film 57, Abt. 3010) angefertigt und auch Rück-vergrößerungen im Format A5 hergestellt worden.

 

 

13. Sterbe-Register der israelitischen Gemeinde zu Homburg v.d.H., 1848 - 1874

 

Chronologisch fortlaufend in einem stark beschädigten Halblederband 34,5 x 23 cm. Ein Nachtrag von 1866. Eintragungen auf den S. 1 - 215. Am Schluß ein alphabetisches Namensregister. Dazwischen zahlreiche Blätter frei.

 

Von diesem Register sind 1965 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien (Film 57, Abt. 3010) angefertigt und auch Rückvergrößerungen im Format A5 hergestellt worden.

 

 

14. Geburtsprotokollbuch für die Judengemeinde zu Breidenbach, 1823 - 1837

 

Ein Halblederband 34 x 21,5 cm, in dem nur die ersten 40 Seiten beschrieben sind. Der größte Teil des Buches blieb leer. Die Geburtsprotokolle wurden auf dem Bürgermeisteramt aufgenommen.

 

Von diesem Buch sind 1965 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien (Film 58, Abt. 3010) angefertigt und auch Rückvergrößerungen im Format A5 hergestellt worden.

 

 

15. Trauungsprotokollbuch für die Judengemeinde zu Breidenbach, 1826 - 1833

 

Ein Halblederband 34 x 21,5 cm, in dem nur die ersten 4 Seiten beschrieben wurden. Der größte Teil des Buches blieb leer. Die Trauungsprotokolle wurden auf dem Bürgermeisteramt aufgenommen.

 

Beilagen:

a) Eine Ehefähigkeitsbescheinigung, ausgestellt vom Landrat in Battenberg am 28.9.1832.

b) "Copelatzion" Schein, Breidenbach, 7.5.1833.

c) Trauungsbescheinigung des Provinzialrabbiners von Oberhessen, ausgestellt in Marburg am 12.1.1827.

d) Bescheinigung über jüdische Trauung, Breidenbach, 2.5.1820.

e) Bescheinigung über eine jüdische Trauung in Breidenbach vom Rabbiner aus Battenfeld, 7.3.1832.

f) Bescheinigung des Oberrabbiners der Provinz Oberhessen über Entrichtung von Kopulationsgebühren. Gießen, den 14.11.1827.

g) Formular zum Trauungs-Register.

h) Vordruck, datiert Sep. 1965 (Hinweis auf die Bearbeitung der Archivalien Ende der sechziger Jahre).

 

Von diesem Buch und den Beilagen sind 1965 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien (Film 58, Abt. 3010) angefertigt und auch Rückvergrößerungen im Format A5 hergestellt worden.

 

 

16. Sterb-Protokollbuch für die Judengemeinde zu Breidenbach,

1823 - 1837

 

Ein Halblederband 34 x 21,5 cm, in dem nur die ersten 20 Seiten beschrieben wurden. Der größte Teil des Buches blieb leer. Die Sterbeprotokolle wurden auf dem Bürgermeisteramt aufgenommen.

 

Beilage:

Ein vom Arzt in Breidenbach am 17.12.1836 ausgestellter Totenschein.

 

Von diesem Buch und der Beilage sind 1965 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien (Film 58, Abt. 3010) angefertigt und auch Rückvergrößerungen im Format A5 hergestellt worden.

 

 

17. Geburtsregister der Juden in Breidenbach, Kreis Biedenkopf, 1838 - 1874

 

Ein Halblederband 33,5 x 21 cm, enthaltend 386 vorgedruckte Formulare zur Aufnahme von Geburten. S. 1 - 24 alphabetisches Namensregister, S. 25 - 156 vom Bürgermeisteramt ausgefüllte Formulare 1838 - 1874. Die restlichen Formulare blieben leer. Dem Buch sind die am 9.8.1837 im Großherzogtum Hessen erlassenen Bestimmungen über die Führung von Civilstandsregistern für die Juden in Verbindung mit dem Titelblatt beigefügt.

 

Beilagen (17a):

a) Allgemeine Vorschriften zur Benutzung der Totenlisten, etwa 1860. Blatt 1/2.

b) Anleitung zur Führung des Registers über die Sterbefälle gemäß den Bestimmungen vom 31.10.1862. Blatt 3/4.

c) Geburtsbestätigung der Entbindungsanstalt zu Gießen am 13.9.1843. Blatt 5.

d) Schriftwechsel des Bürgermeisters von Breidenbach die Civilstandsregister der Juden betreffend, 5 Schreiben, 1865 - 1873. Blatt 6 – 10.

 

Von diesem Buch und den Beilagen sind 1965 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien
(Film 58, Abt. 3010) angefertigt und auch Rückvergrößerungen im Format A5 hergestellt worden.

 

 

18. Sterberegister der Juden in Breidenbach, Kreis Biedenkopf, 1838 - 1874

 

Ein Halblederband 33,5 x 21 cm, enthaltend 242 vorgedruckte Formulare zur Aufnahme von Sterbefällen. S. 1 - 24 alphabetisches Namensregister, S. 25 - 85 vom Bürgermeisteramt ausgefüllte Formulare. Die restlichen Formulare blieben leer. Dem Buch sind die am 9.8.1837 im Großherzogtum Hessen erlassenen Bestimmungen über die Führung von Civilstandsregistern für die Juden in Verbindung mit dem Titelblatt beigefügt.

 

Beilage (18a):

51 durchpaginierte Todeszeugnisse für Sterbefälle in Breidenbach 1838 - 1874. (Ein Konvolut mit losen Blättern).

 

Von diesem Buch und den Beilagen sind 1965 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien (Film 58, Abt. 3010) angefertigt worden. Rückvergrößerungen im Format A5 wurden jedoch nur von dem Sterberegister, nicht von den Todeszeugnissen hergestellt.

 

 

19. Sterberegister der Juden in Gladenbach, Kreis Biedenkopf,

1839 - 1874

 

Ein Halblederband 34 x 21 cm, enthaltend 192 vorgedruckte Formulare zur Aufnahme von Sterbefällen. S. 1 - 26 alphabetisches Namesregister, S. 27 - 146 vom Bürgermeisteramt ausgefüllte Formulare. Die restlichen Formulare blieben leer.

 

Beilage (19a):

118 durchpaginierte lose Blätter.

Bl. 1 - 110:  Todeszeugnisse für Todesfälle in Gladenbach,

1841 - 1874.

Bl. 111 - 118: An den Bürgermeister von Gladenbach gerichtete

Aufforderungen zur Einsendung der Totenlisten für die Juden an das Königliche Stempelfiskalat in Wiesbaden, 1870 - 1874. (Die Briefmarken sind aus den Schreiben herausgeschnitten worden).

 

Von diesem Buch und den Beilangen sind 1965 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien (Film 58, Abt. 3010) angefertigt worden. Rückvergrößerungen im Format A5 wurden jedoch nur von dem Sterberegister, nicht aber von den Beilagen hergestellt.

 

 

20. Jüdische Friedhöfe in Baden

 

Fehlmeldung:

Diese Nummer war 1992 nicht mehr vorhanden. In dem Verzeichnis, das etwa 1965 bei der Verfilmung des gesamten Bestandes durch das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden angelegt worden ist, wird die Nr. 20 folgendermaßen beschrieben:

 

Oberrat der Israeliten Badens, Lichtbilder von Grabsteinen der Friedhöfe Heidelberg, Obergrombach, Waibstadt, Waldshut. Verschiedene Formate, teilweise in Umschlägen, teilweise auf Karton aufgezogen.

 

In dem Verzeichnis findet sich ein Vermerk, aus dem hervorgeht, daß die Grabsteinfotos der Nr. 20 damals nicht verfilmt worden sind.

 

 

21. Kaufbrief den jüdischen Friedhof Rülfenrod, 1840

 

Rülfenrod liegt im Regierungsbezirk Gießen und gehört heute zum Landkreis Vogelsberg (früher zum Kreis Alsfeld). Laut Kaufbrief haben Johannes Westrupp und seine Ehefrau Elisabeth, geb. Schäfer der Judengemeinde zu Rülfenrod am 4. März 1840 ein Gartengrundstück für 23 Gulden als Friedhof verkauft. 2 Blatt, Vordruck, Papiersiegel vom Landgericht Homberg.

 

Eine Filmkopie dieses Vertrags wurde 1965 vom Hauptstaatsarchiv Wiesbaden angefertigt (Film 58, Abt. 3010). 1992 ist eine zusätzliche Xerokopie in der Friedhofsdokumentation des Heidelberger Zentralarchivs abgelegt worden.

 

 

22. Streit über die Belegung des jüdischen Friedhofs in Flörsheim
durch die Juden von Hochheim, 1704 - 1786

 

Eingriff des Domkapitels zu Mainz, das den Rabbiner von Bingen beauftragt, den Streit zu schlichten. 9 Blatt handschriftliche Kopien von Schreiben sowie Listen, zum Teil stark beschädigt.

 

1965 sind von diesen Schriftstücken im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Filmkopien angefertigt worden. 1992 sind Xerokopien in der Friefhofsdokumentation des Heidelberg Zentralarchivs abgelegt worden.

 


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